TSV Burgdorf ist wieder in der Erfolgsspur

Heimstarker SC Uchte wird nicht unterschätzt

BURGDORF (de). Die TSV Burgdorf ist kaum zu stoppen. Unter dem neuen Trainer Volker Herfort eilt der Fußball-Landesligist von Sieg zu Sieg. Am Sonntag bekam Fortuna/Sachsenroß Hannover die wiedergewonnene Stärke des Tabellenvierten aus Burgdorf zu spüren, der am Ende dank eines überragenden Richard Becker den Tabellenachten mit 6:1 (1:0) in die Schranken verwies.
Drei Wochen vor dem Gastspiel beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer 1. FC Germania Egestorf/Langreder beträgt der Abstand der TSV Burgdorf trotz der jüngsten Erfolge aber immer noch sieben Punkte. „Wir müssen uns jetzt Woche für Woche bewähren, um mit Siegen möglichst bald den Abstand zum Tabellenführer zu verkürzen“, forderte Volker Herfort, der im Spiel gegen die Fortunen seine Mannschaft gegenüber der siegreichen Partie beim 4:2-Erfolg gegen den TSV Mühlenfeld wiederum auf drei Positionen veränderte. So spielten Patrick Hiber für Tarek Rudolph, Tobias Redemann für Benjamin Koukal und Norman Pütsch für Michael Duraj von Beginn an.
„In der 1.Halbzeit haben wir gegen die Fortunen aber nicht gut gespielt“, fand Volker Herfort, der sich beim Führungstor von Richard Becker (23.) auf die Mithilfe seines früheren Torhüters Julian Wenzl verlassen musste, dem ein krasser Fehler unterlief. In der 2. Halbzeit lief die Angriffsmaschinerie der TSVer aber auf vollen Touren. Norman Pütsch (59.) nach Pass von Richard Becker, Christopher Reinecke (70.) mit einem an ihm verursachten Foulelfmeter, Erneut Norman Pütsch nach Zuspiel von Richard Becker, der anschließend das 5:0 (85.) erzielte, sowie der eingewechselte Patrick Ehlert (88.) machten mit ihren Toren zum 6:1-Sieg das halbe Dutzend voll. Für die Fortunen konnte lediglich Steffen von Pless in der 86. Minute auf 1:5 verkürzen.
„Bereits am Sonnabend (16 Uhr) wollen wir nun beim SC Uchte alles daran setzen, das richtige Ergebnis für das kommende Spiel in Egestorf vorzulegen“, wünscht sich Burgdorfs Coach, der auf keinen Fall den auf einem Abstiegsplatz stehenden Aufsteiger unterschätzen wird, der seine bisher erzielten sieben Punkte alle zu Hause holte.