TSV Burgdorf II will es in zwei Heimspielen wissen

Gegen KK und TSV Engensen müssen Punkte her

BURGDORF (de). Aufsteiger TSV Burgdorf II muss nach neun Spielen in der Fußball-Bezirksliga 2 weiter um den Klassenerhalt bangen. Auch beim TuS Wettbergen boten die TSVer eine enttäuschende Leistung und zogen nach Toren des früheren Isernhägers Colin Nadolny (55.), der einen Eckball direkt verwandeln konnte, und Ferhat Arslan (75.) mit 0:2 den Kürzeren.
Mit nur vier Punkten nehmen die Burgdorfer vor den Heimspielen am Sonnabend (15 Uhr) gegen den Tabellenneunten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und am Dienstag, 23. Oktober (19 Uhr), im Nachholspiel gegen den TSV Engensen weiter einen der drei Abstiegsplätze ein, wobei sich der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen in der Fußball-Bezirksliga 2 bereits auf fünf Punkte erhöht hat. „Es ist an der Zeit, dass es von uns auch einmal etwas Positives zu berichten gibt“, forderte daher Trainer Egon Möller, der in Wettbergen nur Philipp Hoheisel ein Lob aussprechen konnte. „Philipp hat vorbildlich gekämpft und alles gegeben.“
Den Einsatz, den Philipp Hoheisel am vergangenen Spieltag zeigte, müssen in den beiden anstehenden Heimspielen allerdings auch seine Mitspieler zeigen, damit sich die Niederlagenserie von nun schon sieben Spielen nicht um zwei weitere Pleiten erhöht. Bei engagierter Spielweise sollte am Sonnabend auch gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide etwas zu holen sein. Die TSV Burgdorf II wäre aber gut beraten, vom Anpfiff an konzentriert an ihre Aufgabe heranzugehen, wobei es nicht schaden würde, wenn es den Hausherren am Sonnabend gelingen sollte, die Kreise des dynamischen Mittelfeldspielers Philip Schmidt einzuengen, der immer für ein Tor gut ist.
Auch am Dienstagabend ist gegen den TSV Engensen Vorsicht angesagt, um die torgefährlichen Engenser Akteure Mirza Aziri, Felix Altevogt, Adnan Zuko und Kevin Rufaioglu in Schach zu halten. Da der TSV Engensen, ebenso wie die Krähenwinkeler, zu Formschwankungen neigt, ist ein Punktgewinn für die Burgdorfer möglich, wenn es ihnen gelingen sollte, in der Abwehr nahezu fehlerfrei zu agieren.