TSV Burgdorf hofft im NFV-Pokal auf ein Heimlos

Noch steht nicht fest, welchen Gegner Richard Becker mit der TSV Burgdorf in der 1. Runde des NFV-Pokals aus dem Weg räumen muss. (Foto: Kamm)

Mögliche Gegner für den 3. August stehen bereits fest

BURGDORF (de). „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr als Bezirkspokalsieger am Verbandspokal teilnehmen können. Wen wir als Gegner bekommen, ist mir letztlich egal. Ich habe keinen Wunschgegner. Allerdings wäre es schön, wenn wir ein Heimspiel bekämen“, sagte der Vorsitzende Hans-Jürgen Engelbrecht von der TSV Burgdorf, als er im Vorfeld des NFV-Verbandspokals um den Krombacher-Pokal nach seinen Wünschen gefragt wurde. Als Gewinner des Bezirkspokals Hannover gehört die TSV Burgdorf zusammen mit den Freien Turnern Braunschweig (Bezirk Braunschweig), SV MTV Winsen/Luhe (Sieger im Bezirk Lüneburg) und TV Dinklage (Qualifikant Weser/Ems) zu dem Teilnehmerfeld der 24 Mannschaften, die sich neben den vier Bezirkspokalsiegern aus allen 19 Oberligisten sowie dem Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück zusammensetzt.
Die Auslosung der 1. Runde, die als Qualifikationsrunde läuft, findet am 9. Juli im Rahmen eines Staffeltages im NFV-Verbandsheim in Barsinghausen statt. Nach vorläufigen Planungen soll die Auslosung in vier Gruppen à sechs Mannschaften nach regionalen Gesichtspunkten vorgenommen werden. Es ist beabsichtigt, dass die TSV Burgdorf der Gruppe Süd/Ost angehört, die sich neben den Burgdorfern aus dem Bezirkspokalsieger Freie Turner Braunschweig, dem Oberligaaufsteiger RSV Göttingen 05 sowie den Oberligisten Goslarer SC 08, VfV 06 Hildesheim und dem SC Langenhagen zusammensetzt. Zwei der sechs Teilnehmer jeder Gruppe haben die Chance, über ein Freilos die 1. Runde zu erreichen, die am 10. August mit 16 Mannschaften ausgetragen wird, nachdem eine Woche zuvor am 3. August bereits die Qualifikationsrunde stattfindet.
Dort wird die TSV Burgdorf, sofern sie nicht ein Freilos zieht, ein Heimspiel haben. Es sei denn, die TSV erhalten die Freien Turner Braunschweig als Heimmannschaft zugelost, die ebenfalls in der Landesliga spielen. Sofern die TSV Burgdorf bereits in der Qualifikationsrunde scheitern sollte, erhalten sie neben anteiligen Zuschauereinnahmen dennoch aus dem Topf der Solidargemeinschaft der Krombacher ein Antrittsgeld von 1.375 Euro, das sich bei einem Ausscheiden in der 1. Runde auf 2.000 Euro erhöhen würde. Für das Erreichen des Viertelfinales und des Halbfinales wird ein Ausscheiden sogar mit jeweils 4.000 Euro belohnt. Das große Geld winkt den Endspielteilnehmern, die dann in der 1. Runde des DFB-Pokalhauptrunde eine sechsstellige Summe erhalten.