TSV Burgdorf darf den Anschluss nicht verlieren

Frankline Nnane kann gegen den Wunstorfer Adrian Wagner vorbildlich zur Flanke ansetzen. (Foto: Kamm)

Gegen 1. FC Wunstorf reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden

BURGDORF (de). Die TSV Burgdorf hat in der Fußball-Landesliga wichtige Punkte auf dem Sprung an die Tabellenspitze liegen gelassen. Nach dem Torfestival beim 7:6-Sieg über Arminia Hannover reichte es im Spitzenspiel gegen den bis dato noch verlustpunktfreien Aufstiegsanwärter 1. FC Wunstorf nur zu einem 1:1 (1:0)-Unentschieden.
„Für uns waren das heute zwei verschenkte Punkte“, sagte nach dem Abpfiff Trainer Ulrich Pigulla, der sich einen Sieg seiner Mannschaft erhofft hatte. „Wir haben es leider in der 1. Halbzeit versäumt, nach der 1:0-Führung durch Norman Pütsch aus der 31. Minute nach Zuspiel von Tarek Rudolph nachzulegen“, bedauerte Burgdorfs Trainer. „In diesem Spielabschnitt waren wir noch tonangebend.“
Dabei hatten die Burgdorfer in der 6. Minute zunächst noch eine Schrecksekunde zu überstehen, als Kirill Weber freistehend die 1:0-Führung für die Wunstorfer vergab. Danach war von den so hoch gehandelten Gästen vor knapp 200 Zuschauern wenig zu sehen. Die Spielweise des Tabellendritten setzte sich auch in der 2. Halbzeit fort, doch wagten die TSVer in diesem Spielabschnitt viel zu wenig. Das sollte sich in der 68. Minute rächen, als der eingewechselte Jannik Hilker den 1:1-Ausgleich erzielen konnte. „Wir besaßen ein Chancenverhältnis von 7:2. Da muss einfach mehr rauskommen, als nur eine Punkteteilung“, sagte nach dem Abpfiff Ulrich Pigulla, dessen Mannschaft nun mit vier Punkten aus drei Spielen als Tabellensiebter bereits mit fünf Punkten hinter den verlustpunktfreien Mannschaften vom TSV Mühlenfeld und SV Bavenstedt hinterherhinkt.
Nun geht es bereits am Sonnabend zum Tabellenzweiten SV Bavenstedt, der einen Traumstart erwischte und seine drei Spiele gewann. Für die TSVer steht daher einiges auf dem Spiel. Auch für Burgdorfs neuen Torjäger Norman Pütsch ist es am Sonnabend (15 Uhr) ein besonderes Spiel. So kommt es in Bavenstedt zu einem Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden, für die Norman Pütsch fünf Jahre lang auf Torejagd ging.