TSG will sich nicht stoppen lassen

BURGWEDEL (hs). Die Handballer der Turnerschaft Großburgwedel haben in den ersten Saisonspielen ihre Favoritenrolle eindrucksvoll unterstrichen. Aber die Teams in der Oberliga Niedersachsen werden sich auf die TSG einstellen. So auch die HSG Nienburg, nächster Gegner der TSG am Sonntag, 26. September, ab 17 Uhr.
TSG-Trainer Heidmar Felixson kann augenblicklich kein Schwachpunkt in seiner Mannschaft ausmachen. Sowohl die Defensive wie auch die Offensive funktionieren reibungslos. Die bisherigen Spiele gegen SG Zweidorf/Bortfeld (35:23), bei TV Stadtoldendorf (33:29) und gegen MTV Vorsfelde (38:29) wurden ohne Punktverlust überstanden. Das Ziel 3. Liga ist ein realistisches Ziel, das aufgrund der starken Neuzugänge aber nicht anders lauten kann.
In der Sporthalle Meerbach in Nienburg soll am Sonntag der nächste Streich gelingen - dann wäre bei 8:0-Punkten ein optimaler Saisonstart gelungen. Gegen den Aufsteiger aus der Verbandsliga wird aber nur eine konzentrierte Leistung einen Sieg zur Folge haben. Die HSG ist in eigener Halle schwer zu bezwingen und tritt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sehr optimistisch an. Der Gastgeber hat gegen die TSG nichts zu verlieren und wird frei aufspielen können. Bei den Felixson-Schützlingen ist dagegen in jedem Spiel der Druck des Erfolgs spürbar. Kann dieser Erfolgsdruck überwunden werden und Bastian Harendt und seine Mitspieler finden schnell zu ihrem Spiel, dann dürfte Burgwedel mit einem weiteren Sieg und zwei Pluspunkten in der Tasche den Heimweg antreten.