TSG kann dem Nachbarn Schützenhilfe leisten

Zweifelt TSG-Trainer Jürgen Bätjer etwa an einem Sieg seines Teams gegen den Abstiegskandidaten VfL Fredenbeck? (Foto: st)

Im letzten Heimspiel der Saison wollen die TSGer einen Sieg präsentieren

BURGWEDEL (st). Im letzten Heimspiel der Handballsaison 2013/2014 kann die TS Großburgwedel in der 3.Liga zwei weitere Pluspunkte einspielen. Am Sonntag, 4. Mai, ab 17 Uhr trifft die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer auf den VfL Fredenbeck und will auch nach dem 27:27-Remis beim VfL Potsdam, das Ziel 5.Tabellenplatz noch nicht abschreiben. Gegen den Abstiegskandidaten ist ein Sieg durchaus wahrscheinlich, aber das Team sollte sich nicht zu sicher fühlen und muss von Beginn an konzentriert zur Sache gehen.
Noch zwei Spiele sind in dieser Serie zu bestreiten. Am letzten Spieltag in einer Woche reisen die Spieler um Andrius Stelmokas zum Nachbarschaftsderby zu HF Springe. Am kommenden Wochenende steht aber zunächst die Begegnung in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ gegen den abstiegsbedrohten VfL Fredenbeck auf dem Programm. Keine leichte Aufgabe, obwohl die TSG sich bereits im Hinspiel mit 32:28-Treffern durchsetzen konnte.
Der VfL um Trainer Uwe Inderthal will aber noch den Klassenerhalt schaffen und hat nur noch einen Konkurrenten vor sich. Das ist ausgerechnet die TSV Burgdorf II und beide Mannschaften kämpfen verbissen um den ersten Nichtabstiegsplatz. Die Turnerschaft könnte dem Nachbarn aus Burgdorf mit einem Sieg also Schützenhilfe leisten und gleichzeitig dafür sorgen, dass in der Saison 2014/2015 zwei weitere Derbys anstehen. Von diesen Szenarien lässt sich Trainer Bätjer allerdings nicht beeindrucken. Denn die Burgwedeler verfolgen eigene Ziele. Sie wollen die Serie möglichst gut abschließen und haben noch Chancen auf den angestrebten 5.Platz.
Damit das gelingt, ist es notwendig, sich voll auf den VfL zu fokussieren. Besonders die beiden Rückraumspieler Lars Katzenberger und Maciek Tluczynski, übrigens ehemalige Spieler der TSV Burgdorf, sollten frühzeitig angegriffen werden und dürfen nicht unbedrängt aus der 2.Reihe werfen. Dann wäre das von Torwart Jörg-Uwe Lütt gehütete Tor in Gefahr. Aber auch die anderen Akteure aus Fredenbeck dürfen nicht in Schwung kommen, denn Außenspieler Lukas Kraeft oder Kreisläufer Birger Tetzlaff sind jederzeit gefährlich.
Gelingt der TSG aber eine gute Torquote und eine ansprechende Abwehrleistung dann wären zwei Pluspunkte keine Überraschung und der 5.Platz in Reichweite. Zudem würden Chris Meiser und Co Selbstvertrauen für die letzte Partie gegen den designierten Vizemeister Handballfreunde Springe sammeln.