TSG kämpft gegen bissige Jungfüchse

TSG-Neuzugang Sven Vogel sind auch drei Gegenspieler nicht zu viel. (Foto: st)

Turnerschaft muss sich von der Abstiegszone absetzen

BURGWEDEL (st). Die Turnerschaft Großburgwedel muss die Tabelle von hinten aufrollen. Da es das Team in den ersten Begegnungen der noch jungen Saison nicht geschafft hat, einige wichtige Punkte zu erarbeiten, sind Trainer Jürgen Bätjer und seine Akteure jetzt unter Druck und sollten gerade in Heimspielen zu Punktgewinnen kommen. Die nächsten beiden Pluspunkte kann die TSG bereits am Sonnabend, 11. Oktober, ab 19 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ einspielen. Gegner ist die Ausbildungsmannschaft der Füchse Berlin.
Bätjer musste in den ersten Partien der Spielzeit 2014/2015 immer wieder improvisieren und hatte selten einen kompletten Kader an Bord. So ist es nicht verwunderlich, dass die TSG sich mit 3:9-Punkten und Platz 14 nur im Abstiegsbereich der Tabelle der 3.Liga Nord befindet. Das soll sich in den kommenden Wochen ändern und der Anfang soll gegen die bissigen Jungfüchse gemacht werden.
Dabei dürfen die Spieler um Kay Behnke den Gast nicht unterschätzen. Mit ihrem schnellen Spiel und einer aggressiven Abwehr sind die Berliner keinesfalls ein Aufbaugegner. Füchse-Coach Alexander Voss hat ein blutjunges Team und jeder Spieler will sich beweisen und für die Bundesligamannschaft empfehlen. Sie nutzen jede Gelegenheit zu gefürchteten schnellen Gegenstößen und verwandeln ihre Chancen eiskalt.
Die Turnerschaft sollte deshalb ihre Angriffe nicht zu überhastet abschließen und ihrerseits die Chancen in Treffer umwandeln. Gelingt das, dann werden auch die Gäste nervös. Haben die Keeper Markus Hammerschmidt und Patrick Anders zudem einen guten Tag und die Bätjer-Schützlinge zwingen die Berliner zu einem gebundenen Angriffsspiel, dann können sie auch ihre Stärken in der Abwehr ausspielen. Der beste Faktor, den die Heimmannschaft um Sören Kress aber ins Spiel bringen muss, ist die Bereitschaft dahin zu gehen, wo es wehtut.
Ein doppelter Punktgewinn würde die Situation der Burgwedeler erheblich entspannen, zumal in der nächsten Woche beim SV Mecklenburg-Schwerin und dann mit dem Heimspiel gegen OHV Aurich weitere lösbare Aufgaben auf die TSG warten.