TS Großburgwedel will die makellose Heimspielbilanz halten

Mirco Thieme profitiert von einem Anspiel des Rückraums und kann sich zum Torwurf absetzen. (Foto: Holger Staab)

Nächster Gegner HG Rosdorf-Grone darf aber nicht unterschätzt werden

BURGWEDEL (hs). Das nächste Spiel ist immer das schwerste Spiel. Diese Aussage sollte am Sonnabend, 16. Oktober, auch von der Turnerschaft Großburgwedel beachtet werden. Zum Heimspiel erwarten Trainer Heidmar Felixson und seine Spieler ab 19 Uhr die HG Rosdorf-Grone in der Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“. Mit einer besseren Leistung als bei der ersten Niederlage am vergangenen Wochenende mit 29:35-Toren beim VfL Hameln soll die bisher makellose Heimbilanz der TSG halten und der Blick in Richtung Tabellenführung ausgerichtet sein.
Die TSG ist der heißeste Kandidat auf den Aufstieg in die 3. Liga und will auch am Sonnabend seine Favoritenstellung unter Beweis stellen. Dazu sind zwei Punkte gegen Rosdorf-Grone fest eingeplant. Die Gäste stehen mit nur zwei Pluspunkten im Tabellenkeller und haben einen ganz schwachen Saisonstart hingelegt. Auch in der vergangenen Saison sprang am Ende der Spielzeit lediglich der 12. Tabellenplatz heraus.
Gegen die TSG konnten sie allerdings durchaus überzeugen, denn in den beiden Partien schaffte die HG 3:1-Punkte. Aber der Kader der Felixson-Schützlinge ist jetzt wesentlich stärker und kann in jeder Situation eine Alternative bieten. Wenn Robertas Pauzuolis nach seiner Fußverletzung wieder dabei ist und Lars Eichelmann als Chancenverwerter und Toptorschütze auftritt, dann sollte am Sonnabend ein Sieg herausspringen.
Auch in der Breite wird der Gastgeber immer stabiler. Kreisläufer Mirko Thieme kommt gut in Schwung. Paul Schirmer ist zwar noch verletzt, seine Rückkehr in den Kader steht aber kurz bevor, nach einem behutsamen Aufbau könnte er in die Rolle des Spielmachers schlüpfen. Zuletzt zeichnete sich auch René Brumpkreusch aus. Die Torwarte Felix Holzbrecher und Jörg-Uwe Lütt gehören in der Oberliga ohnehin zu den besten Keepern. Sollte es nicht laufen, wird Spielertrainer Felixson nach überstandener Grippe wieder ins Spielgeschehen eingreifen und für Stabilität sorgen. Insgesamt hat die TSG ein Team, das jeden Gegner der Oberliga beherrschen sollte. Bisher haben sie das, bis auf die Partie gegen Hameln, auch bewiesen.
Gegen Rosdorf-Grone sollte auf jeden Fall ein doppelter Punktgewinn drin sein. Mit dann 10:2-Punkten könnten die weiteren Aufgaben in einer Wochen beim SV Alfeld und anschließend gegen SG Hohnhorst/Haste und beim MTV Großenheidorn mit viel Selbstvertrauen angegangen werden.