TS Großburgwedel startet das „Unternehmen Aufstieg“

Die neuformierte Mannschaft der Turnerschaft Großburgwedel will in der Oberliga für Furore sorgen. (Foto: Holger Staab)
 
Maximilian Wölfel will mit der TSG in die Regionalliga aufsteigen, dazu benötigt das Team erstmal einen Auftaktsieg gegen SG Zweidorf-Bortfeld. (Foto: Holger Staab)

Erster Gegner in Burgwedel heißt SG Zweidorf-Bortfeld

BURGWEDEL (hs). Am Sonnabend, 4. September, ist die Vorbereitungszeit für den Aufstiegskandidaten Turnerschaft Großburgwedel vorbei. Die Mannschaft um den neuen Spielertrainer Heidmar Felixson startet ab 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen die SG Zweidorf/Bortfeld in die neue Oberligasaison. Kein leichtes Spiel, denn der Druck des Erfolges steht den Spielern um Bastian Harendt im Nacken.
Die Oberliga als Sprungbrett zu höheren Zielen. Der Aufstieg in die Regionalliga scheint bei der TSG beschlossene Sache zu sein, denn mit den hochkarätigen Neuzugängen Heidmar Felixson, Robertas Pauzuolis, Paul Schirmer und den weiteren Verpflichtungen Christopher Mundt, Yannic Raabe und Lars Eichelmann ist kein anderes Ziel möglich. Denn auch der Restkader aus der vergangenen Spielzeit ist nicht ohne. Die Torwarte Jörg-Uwe Lütt und Felix Holzbrecher sowie Nico Schneemelcher sollen möglichst wenig Treffer zulassen. Bastian Harendt vervollständigt den Rückraum. Die Kreisläufer Mirko Thieme, Michael Edelburg und Maximilian Wölfel sollen in der Defensive der Gegner für Arbeit sorgen, während die Außenspieler Jan Krüger, Gunnar Jassim und Johannes Lorenz nach guter Vorarbeit wichtige Tore erzielen sollen. Insgesamt hat die TSG einen Kader von 16 hochklassigen Spielern für die Oberliga zusammen.
Aber zunächst werden die TSGer sich im Team zusammenfinden müssen. Nach den Abgängen von Naoufel Fathallah, Felix Richter, Arne Bischoff, Mohammed Salam und Jan Knöchel ist das für das Trainergespann Mirco Hollstein und Heidmar Felixson sicherlich keine leichte, aber eine lösbare Aufgabe. Bereits am vergangenen Wochenende beim Pokal des Landesverbandes Niedersachsen haben die Spieler ihre Stärken aufblitzen lassen, aber auch lockere Phasen gezeigt. Mit 36:24-Toren bezwangen Pauzuolis und Co den Verbandsligisten HSG Schaumburg-Nord. Bis zur Pause war bereits eine 19:5-Führung erzielt worden. dann ließ es die TSG aber ruhig angehen, um dennoch sicher zu gewinnen. Dabei testete Coach Felixson nochmals verschiedene Varianten in Abwehr und Angriff, so dass die HSG noch etwas heran kam. Ganz stark präsentierte sich der von MTV Hondelage gekommenen Lars Eichelmann, der gleich 14 Treffer zum Pokalsieg beisteuerte. Dabei verwandelte er zehn Siebenmeter und trug so maßgeblich und mit Nervenstärke zum Erfolg bei.
Gerade das Testen sollte am Sonnabend aber der Vergangenheit angehören, denn schnell ist eine überraschende und nicht einkalkulierte Niederlage kassiert. Mit der SG Zweidorf-Bortfeld kommt der Tabellenelfte der vergangenen Spielzeit nach Burgwedel in die Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“. Die Teams aus der Oberliga werden dem klaren Favoriten TS Großburgwedel nichts schenken. Im Gegenteil, jede Mannschaft will gegen den Topfavoriten gewinnen. Das sollte aber eher ein Ansporn für die Felixson-Schützlinge sein, denn so müssen sie in jede Begegnung mit voller Konzentration einsteigen und von Beginn an engagiert zur Sache gehen.
Von der Personaldecke hat die TSG um Handballchef Dr. Karsten Hoppenstedt ganze Arbeit geleistet. Die individuellen Stärken sind für die Oberliga Niedersachsen sicherlich überdurchschnittlich und auch die Zuschauer werden ihren Spaß am Handball in Burgwedel haben. Dennoch bleibt die Gefahr, sich zu überschätzen. Für Coach Felixson ist es wichtig, sein Team in jedem Spiel zu motivieren und keine Mannschaft in der Liga zu unterschätzen, auch den ersten Gegner SG Zweidorf-Bortfeld nicht!
Das erste Auswärtsspiel bestreitet die Turnerschaft Großburgwedel dann am Sonntag, 12. September, ab 17 Uhr beim TV Stadtoldendorf. Nur vier Punkte aus den ersten beiden Partien werden bei der TSG zufriedene Gesichter und einen unbeschwerten Saisonauftakt mit Blick in Richtung Regionalliga erzeugen.