TS Großburgwedel prüft Neuling HSG Varel-Friesland

Zu viele Löcher in der Deckung der TSG sorgten im ersten Heimspiel gegen den SV Beckdorf für eine knappe Niederlage. (Foto: st)

TSG-Coach Jürgen Bätjer erwartet einen Heimsieg

BURGWEDEL (st). Nach den ersten drei Saisonspielen steht die Turnerschaft Großburgwedel mit einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis und 1:5-Punkten auf einem hinteren Tabellenplatz. Im nächsten Heimspiel trifft die Mannschaft um Coach Jürgen Bätjer auf die HSG Varel-Friesland, die bisher mit drei Pluspunkten auf einem Mittelfeldplatz rangiert. Die Begegnung wird am Sonnabend, 20. September, um 19 Uhr, in der Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ angepfiffen.
Trainer Jürgen Bätjer versuchte kurz vor der neuen Saison 2014/2015 den Druck ein wenig von seinen Spielern zu nehmen. „Für mich sind unsere ersten drei Spiele dieser Saison wichtig. Nach dem Spiel gegen Springe spielen wir zu Hause gegen Beckdorf und dann in Altenholz. Wenn wir nach dem dritten Spieltag mit 3:3 Punkten dastehen, wäre ich zufrieden. Alles Weitere sehen wir dann. Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert, unsere vier Neuzugänge haben sich schon sehr gut an unser System gewöhnt und die Hausaufgaben sind gemacht“, so der TSG-Übungsleiter.
Eine Einschätzung, die durchaus realistisch erschien, leider aber nicht ganz umgesetzt werden konnte. Die TSG ist in der 3.Liga Nord allerdings noch nicht im Hintertreffen und kann die nun folgenden beiden Heimspiele zuversichtlich angehen. Nach dem Spiel am Sonnabend gegen Friesland stehen Lennart Carstens und seine Mitspieler auch in einer Woche gegen den Stralsunder HV auf heimischem Parkett. Vier Punkte aus den beiden Heimspielen könnten das Punktekonto der TSG ausgleichen und das Team in eine gute Ausgangsposition für die weiteren Begegnungen bringen. Die bisherigen Drittligaerfahrung spricht klar für den Gastgeber, aber auch der Aufsteiger schient schon in der 3.Liga angekommen zu sein. Das Team um Trainer Andrzej Staszewski lernt von Spiel zu Spiel und musste die fünf Neuzugänge zunächst ins Mannschaftsgefüge integrieren.
Auch die TSG musste dies mit Patrick Anders, Jonas Krabbe, Sven Vogel, Lennart Carstens und Lutz Heiny, hat dass aber bereits konsequent umgesetzt. Chris Meiser und Co wollen von Beginn an Druck auf die Gästedeckung ausüben und zu schnellen und sicheren Treffern kommen. Nicht nur in der Offensive will die TSG aber Zeichen setzen, auch in der Abwehr soll die 6:0-Deckung zu einer echten Herausforderung für die Gästespieler um Torben Lemke werden. Wenn die Rückraumakteure Lemke, Martin Libergs, Jonas Schweigart, Oliver Staszewski, Vaidas Dilkas, Marek Mikeci und Renke Bitter frühzeitig angegriffen werden und die gefürchteten Würfe nicht abfeuern können, dann sollten auch nicht so viele Bälle im Tor der Burgwedeler einschlagen.
Als gute Rückhalte stehen zudem ja auch noch die TSG-Keeper Markus Hammerschmidt und Patrick Anders zur Verfügung. Gelingt es der Mannschaft, die Vorgaben von Trainer Bätjer umzusetzen und die HSG nicht zum Zug kommen zu lassen, dann sollten die ersten zwei Heimpunkte auf dem Konto verbucht werden können und eine Verbesserung in der Tabelle möglich sein.