TS Großburgwedel ist in eigener Halle alles zuzutrauen

Sören Kress von der Turnerschaft Großburgwedel will mit seinen Mitspielern den feststehenden Meister SV Henstedt-Ulzburg bezwingen. (Foto: st)

Meister SV Henstedt-Ulzburg reist am Sonnabend in Burgwedel an

BURGWEDEL (st). Zunächst Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg, dann das Auswärtsspiel beim VfL Potsdam, ein Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck und zum Saisonabschluss zum Nachbarschaftsderby zu den Handballfreunden Springe – das ist das Restprogramm der Turnerschaft Großburgwedel für die Saison 2013/2014. Es ist in der 3. Liga also ein Endspurt angekündigt, auch wenn es nach der Partie am Sonnabend, 5. April, gegen den feststehenden Meister noch eine dreiwöchige Pause geben wird.
Die TSG hofft, sich von ihrer besten Seite zeigen zu können und auch den Topfavoriten Henstedt-Ulzburg in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ in Schwierigkeiten bringen zu können. Am Sonnabend ab 19 Uhr will die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer dem bereits feststehenden Meister die dritte Saisonniederlage zufügen. Dazu wird aber nicht nur eine Topleistung verlangt, die TSG muss neben ein wenig Glück auch eine fehlerfreie Vorstellung bieten.
Die Gäste haben nach einer Phase mit internen Problemen im Verein, finanziellen Schwierigkeiten und dem Abgang einige Spieler wieder zur Stärke wie zu Saisonbeginn zurückgefunden und sind die Ausnahmemannschaft der Liga. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga ist geschafft und vielleicht lässt jetzt die Konzentration im Team etwas nach. Aber obwohl die Gäste nur mit einem kleinen Kader von möglicherweise nur elf Akteuren in Burgwedel antreten werden, sind sie doch bärenstark.
Der SV hat einige sehr erfahrene Spieler im Team, die Bundesligaqualität haben. Die wichtigsten Torschützen sind aus dem Rückraum Tim Völzke, Lasse Kohnagel und Matthias Karbowski. Aber auch Kreisläufer Lars-Uwe Lang ist jederzeit gefährlich und Keeper Jan Peveling mit guten Reaktionen ausgestattet. Im Hinspiel demontierte die Mannschaft um Trainer Tobias Skerka die TSG mit 41:18-Toren. Eine bittere Pleite, die Coach Jürgen Bätjer so sicherlich nicht noch einmal erleben möchte.
In eigener Halle sind Sören Kress und seine Mitspieler aber ganz anders motiviert und den Meister zu bezwingen, ist reizvoll. Zudem wollen die TSGer in der Tabelle im oberen Tabellendrittel abschließen und da wären zwei Pluspunkte schon viel wert. Gelingt den jungen Akteuren der TSG um Kay Behnke ein guter Start, werden die Chancen aus dem Rückraum und den Außenpositionen verwertet und kann sich auch Kreisläufer Andrius Stelmokas gut in Szene setzen, dann ist ein spannendes Spiel zu erwarten. Mit etwas Glück können Coach Jürgen Bätjer und sein Team sogar eine kleine Überraschung schaffen.