THW Burgdorf erneut im Hochwassereinsatz

Die Burgdorfer THW-Helfer im Einsatz. (Foto: THW Burgdorf)

Burgdorfer Einsatzkräfte unterstützten beim Sandsackfüllen

BURGDORF (r/jk). Nachdem das THW aus Burgdorf letzte Woche zur Unterstützung bei der aktuellen Hochwasserkatastrophe im Bereich Lüchow-Dannenberg eingesetzt war, wurden Anfang der Woche erneut Burgdorfer Helfer in Marsch gesetzt.
Der erste Einsatz begann Mitte letzter Woche, die Alarmierung für die Bergungsgruppen und die Fachgruppe Räumen kam in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. In den frühen Morgenstunden machten sich 14 Helfer aus dem Ortsverband mit vier Fahrzeugen in Richtung Lüchow auf, wo der Sammelpunkt war. Nach Ankunft und Aufteilung wurde das zugewiesene Einsatzgebiet, ein großes Kies- und Sandwerk, angesteuert. Vor Ort wurde insbesondere das Gerät der Fachgruppe schon erwartet, um bei Befüllung und Transport von Sandsäcken zu unterstützen. Mit dem Radlader wurden die einzelnen Befüllstationen, an denen teilweise über eintausend Helfer, darunter viele Freiwillige, tätig waren, mit Sand versorgt. Der LKW-Kipper und der angehängte Tieflader transportierte immer wieder viele Paletten mit Sandsäcken zum Deich. Gleichzeitig unterstützten die Bergungshelfer und leiteten die freiwilligen Helfer beim Sandsackfüllen an. Außerdem wurde an einem Tag die Führung einer Bundeswehrkompanie übernommen, die dort ebenfalls eingesetzt war.
Nach Erfüllung des Einsatzauftrages mit dem Herstellen von fast zwei Millionen Sandsäcken und der Deicherhöhung auf einer Länge von rund 25 Kilometern kehrten die Burgdorfer THW-Kräfte zum vergangenen Wochenende in ihre Unterkunft zurück.
Aufgrund der Lageentwicklung musste allerdings die Fachgruppe Räumen schon am Sonntagabend wieder in Alarmbereitschaft versetzt werden. Am Montag dann kam der neue Einsatzauftrag und vier Helfer machten sich auf den Weg nach Lüneburg in ihr neues Einsatzgebiet. Auch dort geht es um Befüllung und Transport von Sandsäcken, vor allem im Bereich Amt Neuhaus. Wie lange dieser Einsatz andauern wird, ist nicht abzusehen, die Beteiligten hoffen aber auf eine baldige Rückkehr.