Teams aus dem Altkreis spielen alle auswärts

Spielmacher und Toptorschütze in einer Funktion: Jago Maevers von der A-Jugend der TSV Burgdorf. (Foto: st)

TSV II hofft gegen Spitzenmannschaft auf einen Punktgewinn

ALTKREIS (st). In den Handballligen mit Beteiligung der Altkreisteams geht das Programm auch am kommenden Wochenende weiter. Allerdings wird es für Handballfans schwer, eine Partie zu finden, wo zugeschaut werden kann. In den 3. Ligen, in der Oberliga und in der Jugendbundesliga stehen für die Teams der TS Großburgwedel, TSV Burgdorf II, Lehrter SV und A-Jugend der TSV Burgdorf ausnahmslos Auswärtsspiele auf dem Programm.
Die Turnerschaft Großburgwedel hat in diesem Jahr bereits starke und schwache Leistungen abgeliefert. Trainer Jürgen Bätjer ist dennoch zuversichtlich, das Abstiegsgespenst langsam verscheuchen zu können. Auch nach der 24:28-Niederlage bei der HSG Varel-Friesland schwebt die Gefahr über dem Team, aber das Mittelfeld ist als Vorletzter der Tabelle noch in Reichweite und der Klassenerhalt kann geschafft werden. Am Sonnabend, 7. Februar, ab 19.30 Uhr gastieren Markus Hammerschmidt und seine Mitspieler allerdings bei einem starken Widersacher. Die TSG ist beim Stralsunder HV gefordert und wird nur mit einer sehr überzeugenden Vorstellung einen Punktgewinn schaffen können. Im Hinspiel sicherten sich die Bätjer-Schützlinge durch das 32:30 zwar einen doppelten Punktgewinn, eine Wiederholung wird am Sonnabend aber nicht leicht sein. Der Gastgeber ist heimstark und die Anreise in den hohen Norden für die Burgwedeler beschwerlich. Kann die Mannschaft aber die Reisestrapazen abstreifen und an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, ist durchaus ein Erfolg realisierbar. Dazu Trainer Bätjer nach der Partie am vergangenen Sonnabend: „Nach dem guten Rückrundenauftakt war unser Spiel gegen Varel ein kleiner Rückschritt. Ich kann die Umstände dafür noch nicht erklären. Trotzdem blicken wir optimistisch nach vorn, wir können mehr und wollen dies gleich am nächsten Wochenende beim Spiel in Stralsund wieder unter Beweis stellen.“
Ebenfalls äußerst heikle ist die Aufgabe für die TSV Burgdorf II. Die Mannschaft spielt zeitgleich mit der TSG bei HC Elbflorenz. Der Burgdorfer Gegner ist in der Energieverbund-Arena in Dresden zu Hause und steht noch aussichtsreich auf einem Spitzenplatz in der 3.Liga Ost. Die Spieler um Sebastian Beyer werden nach einer weiten Reise schwere Beine haben und müssen aber auf den Punkt fit sein. Nur eine Topleistung wird einen Punktgewinn bringen können. Die Dresdener haben ein eingespieltes Team und mit Gabriel De Santis, Matthias Rudow, Alexander Matschos und Rico Göde gleich mehrere Haupttorschützen, die von der Burgdorfer Defensive erst einmal neutralisiert werden müssen. Gelingt das und hat Torwart Jendrik Meyer einen Sahnetag, dann könnte etwas Zählbares herausspringen.
Für den Lehrter SV stehen in den nächsten drei Wochen gleich drei Auswärtsspiele auf dem Spielplan. Erst am 28. Februar hat die Mannschaft um Trainer Lutz Ewert mit HF Helmstedt-Büddenstedt wieder einen Heimspielgegner. Bis dahin hofft das Team aber auf vier Pluspunkte. Zunächst steht am Sonnabend ab 18 Uhr die Partie beim TV Jahn Duderstadt auf dem Programm, dann geht es zum Spitzenreiter MTV Vorsfelde und die Begegnung beim abstiegsbedrohten MTV Soltau beendet die Auswärtsserie. Duderstadt dürfte nach den bisherigen Leistungen beurteilt, auf Augenhöhe mit dem LSV sein. Im Hinspiel kassierten Till Dreißigacker und Co eine 28:33-Niederlage und wollen sich Sonnabend dafür revanchieren. Da die Mannschaft zuletzt erfolgreich agierte und noch einige Plätze gutmachen will, sollten eine engagierte Vorstellung und eine gute Torquote für einen ersten Auswärtssieg ausreichen.
Die A-Jugend der TSV Burgdorf darf sich am Sonnabend ab 19 Uhr beim HC Empor Rostock keinen Ausrutscher erlauben, wenn der Blick noch in Richtung Meisterschaft in der Jugendbundesliga gerichtet sein soll. Trainer Carsten Schröter erwartet von seinem Team um den Spielmacher Jago Maevers eine konzentrierte Leistung und auch Kampfkraft. Denn dieses Attribut wird ihnen von den Rostockern entgegenstehen. Die Gastgeber stehen am Ende der Tabelle und wollen noch einige Spiele, besonders in eigener Halle, gewinnen. Damit die TSV nicht überrascht wird, müssen von Anfang an der Wille zum Sieg in den Köpfen und die Körpersprache auf Erfolg ausgerichtet sein.