SV Ramlingen/Ehlershausen ist zum Siegen verurteilt

Bekommt Mark Wielitzka (links) mit dem SV Ramlingen/Ehlershausen noch die Kurve und kann den Abstieg aus der Oberliga abwenden? (Foto: Kamm)

Weitere Niederlage bedeutet bereits den Abstieg

RAMLINGEN (de). Der Blick auf die Tabelle in der Fußball-Oberliga Niedersachsen verheißt für den SV Ramlingen/Ehlershausen vor dem Nachholspiel am heutigen Mittwoch, 11. Mai, zu Hause gegen den SC Langenhagen nichts Gutes. Nach der 2:3 (1:0)-Niederlage beim VSK Osterholz/Scharmbeck vergrößerte sich der Abstand der Ramlinger mit nur 24 Punkten aus 31 Spielen zu den Nichtabstiegsplätzen bereits auf zwölf Punkte.
„Die Lage ist sehr kritisch“, weiß auch Kurt Becker, der sich nur noch vage Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen darf, wenn seine Mannschaft in den kommenden vier Spielen als Sieger vom Platz geht. Zumal es sich bei den Partien am heutigen Mittwoch gegen den SC Langenhagen (Anstoß ist um 19 Uhr), am Sonntag zu Hause gegen den SV Drochtersen/Assel (15 Uhr), am kommenden Mittwoch, 18. Mai, im Nachholspiel beim FC Eintracht Northeim (19 Uhr) und am Sonntag, 22. Mai, im Heimspiel gegen Teutonia Uelzen (15 Uhr) bis auf die Langenhagener ausnahmslos um Mannschaften handelt, die ebenfalls einen Abstiegsplatz belegen.
Doch sind die Aussichten mehr als trübe, den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Zumal dem Ramlinger Trainer auch noch das Personal ausgegangen ist. So werden im heutigen Nachholspiel gegen den SC Langenhagen mit Alex De Andrade, Yoe Yankson, Artur Smiatek und Cihan Kuru gleich vier verletzte Spieler fehlen, zu denen auch noch der rotgesperrte Jonas Künne kommt.
An den vielen Ausfällen lag es aber nicht nur, dass die RSEer nach einer 1:0- Halbzeitführung durch Manuel Brunne (41.) noch durch Tore der Osterholzer Marco Ordenewitz (58. und 69.) und Ömer Aktas (78.) mit 1:3 ins Hintertreffen gerieten, ehe Philipp Rockahr in der 83. Minute noch auf 2:3 verkürzen konnte. „Es waren auch individuelle Fehler in der Vorwärtsbewegung, die zu Gegentoren führten“, beklagte Kurt Becker, dessen Mannschaft auch noch großes Schusspech zu verzeichnen hatte. So trafen Manuel Brunne und Marc Robin Becker insgesamt dreimal Pfosten und Latte des Osterholzer Tores.