SV Ramlingen/Ehlershausen erwartet eine schwere Aufgabe

Unsanft wird der Ramlinger Cihan Kuru von seinem Gegenspieler Michael Bloss gestoppt. (Foto: Kamm)

5:0-Sieg über Blau-Weiß Tündern sollte RSE Mut machen

RAMLINGEN (de). Von seiner besten Seite hat sich der SV Ramlingen/Ehlershausen bei seinem 5:0 (1:0)-Sieg über den HSC BW Tündern gezeigt. Erfreulich, dass die Ramlinger durch ihren überzeugenden Sieg die Abstiegsplätze in der Fußball-Landesliga verlassen und sie mit elf Punkten sogar auf den 9. Rang vorrücken konnten.
„Es lief gut bei uns, obwohl wir personell arg gebeutelt waren und mir mit Ertan Amatovski, Tolgahan Davran und Aaron Meier nur drei Spieler als Einwechselspieler zur Verfügung standen. Doch kam nur Aaron Meier ab der 72. Minute für Robert Hauk zum Einsatz, da ich Ertan Ametovski und Tolgahan Davran noch geschont habe, weil sie ihre Verletzungen noch nicht auskuriert haben“, verriet Ramlingens Trainer Kurt Becker.
Becker hatte bereits in der 32. Minute Grund zum Jubeln, als Mark Wielitzka mit einem Kopfball die 1:0-Führung glückte. Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang Patrick Richter (47.) das 2:0, dem Sebastian Ernst (65.) mit einem Schuss in den Winkel das 3:0 folgen ließ. Damit war mehr als eine Vorentscheidung gefallen, zumal die Gäste nun resignierten. Die Ramlinger wussten dies gegen den Hamelner Vorortverein durch weitere Treffer von Mark Wielitzka (68.) und Aaron Meier (85.) zu nutzen, so dass sie als verdienter 5:0-Sieger den Platz verlassen konnten.
Am Sonntag dürfte die Aufgabe für den RSE weitaus schwerer werden. Dann sind die Ramlinger am Bischofshol bei Arminia Hannover zu Gast. Die Arminen blieben im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen zurück und weisen nun als Tabellenfünfter schon sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter OSV Hannover auf, gegen den sie vor zwei Wochen mit 0:1 den Kürzeren zogen. Am vergangenen Sonnabend zeigten sich die Arminen aber wieder von ihrer besten Seite, als sie Fortuna/Sachsenroß Hannover mit einem 5:0-Sieg nach Hause schickten. „Ich hoffe, dass sich die personelle Lage bei uns ein wenig bessert, damit ich mehr Alternativen auf der Bank habe“, wünscht sich Kurt Becker für das Duell am Sonntag.