Sportliche Wiedervereinigung

Schatzmeister Thorsten Albrecht (von links), und der Vorsitzende Manfred Wutzke vom Karate-Dojo sowie der Vorsitzende Olaf Scher und Geschäftsführer Detlev Abeling vom Samurai Burgdorf besiegeln die Fusion. (Foto: privat)

Der Verein Karate-Dojo Burgdorf schließt sich mit der Karate-Sparte des Samurai Burgdorf zusammen

BURGDORF (r/fh). Nach 23 Jahren haben sich die Karate-Sparte des Kampfsportvereins Samurai und Karate-Dojo Burgdorf wieder zusammengeschlossen. Die wiedervereinigte Sparte hat jetzt insgesamt 92 Mitglieder und auch das Trainingsangebot kann dadurch erweitert werden.
1996 hatten sich nach internen Unstimmigkeiten einige Mitglieder der Karate-Sparte des Samurai vom Verein getrennt und einen eigenständigen Verein gegründet. Von diesem Zeitpunkt an gab es zwei Karatevereine in Burgdorf: Sowohl die Sparte des Samurai unter der Leitung von Heiko Frömmert als auch das Karate-Dojo Burgdorf unter der Leitung von Günther Falkenberg waren auch überregional bekannt und erfolgreich.
In den zurückliegenden Jahren begannen beide Vereine wieder, zusammenzuarbeiten und richteten gemeinsame Kinderturniere mit regionalen Vereinen aus. Im Rahmen einer Kooperation konnten Mitglieder bereits seit etwa zwei Jahren das gesamte Trainingsangebot beider Vereine nutzen. Im Herbst 2018 beschlossen die Vorstände, die notwendigen Schritte für eine Fusion einzuleiten. Die beiden Vorsitzenden der Vereine, Olaf Scher für den Samurai und Manfred Wutzke für das Karate-Dojo, konnten diesen Prozess im November 2019 erfolgreich abschließen und das Karate-Dojo ging wieder im Samurai Burgdorf auf.
Neben zusätzlichen Trainingszeiten wird durch die Fusion nun auch Kobudo im Samurai angeboten. Kobudo ist eine asiatische Kampfkunst, in welcher Werkzeuge und Agrargeräte für die Verteidigung verwendet werden. Die Trainingszeiten, sowie weitere Informationen können auf der Homepage unter www.samurai-burgdorf.de abgerufen werden.