Sieg gegen Hameln war eine kostspielige Angelegenheit

Eine schmerzhafte Erfahrung muss der Heeßeler Jannis Iwan im Zweikampf mit dem Hamelner Abwehrhünen Aristide Djanga und Daniel Magaschütz machen. (Foto: Kamm)

Ungefährdeter Heeßeler 5:0-Sieg gegen schwachen Gegner

HEESSEL (mj). Zu einer kostspieligen Angelegenheit wurde für Trainer Niklas Mohs der 5:0 (4:0)-Sieg seines Heesseler SV gegen den Oberligaabsteiger Preußen Hameln 07. So musste der HSV-Coach gleich „zwei mal bluten“. „Eine Kiste Bier war fällig, weil meine Mannschaft mit mindestens vier Toren Unterschied gewonnen, eine zweite Kiste, weil sie zu Null gewonnen hatte.“
Allerdings vergaß der Heeßeler Trainer dabei nicht zu erwähnen, dass der Sieg gegen Preußen Hameln einen nicht so hohen Stellenwert bei ihm einnimmt. „Der Gegner war äußerst schwach“, berichtete Niklas Mohs. So klingelte es bereits nach fünf Minuten im Gästetor, als Fabian Hellberg nach einem Freistoß von Önder Duyar mit einem Kopfball erfolgreich war. Die frühe Führung beflügelte die Hausherren ungemein. Vor 250 Zuschauern schlugen die Hausherren dann noch vor dem Pausenpfiff dreimal zu: Philipp Hackbarth verwandelte einen von Aristide Djanga an Moritz Peithmann verursachten Foulelfmeter (38.), Simon Marx erzielte nach einem Alleingang das 3:0 (44.) und Jannis Iwan sorgte mit seinem Kopfballtor zum 4:0 (45.) bereits zur Halbzeitpause für die Entscheidung. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Heeßeler dann langsamer angehen. Lediglich Moritz Peithmann erzielte noch das Tor zum 5:0- Endstand (55.).
Am Sonntag muss der neue Tabellenzweite Heesseler SV beim TSV Mühlenfeld antreten. In den ersten vier Begegnungen blieb die Elf von Trainer Detlev Rogalla hinter den Erwartungen zurück, wie nur zwei Punkte belegten. Beim 4:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Fortuna/Sachsenroß Hannover zeigten die Mühlenfelder aber, was in ihnen steckt. „Man weiß nie so recht, woran man bei denen ist“, gab auch Niklas Mohs zu, der in der vergangenen Saison nach einem 4:0-Sieg eine 1:3-Niederlage einstecken musste.