RSE verliert Jan-Hendrik Matthes

Nicht mehr zum Aufgebot des RSE zählt in der kommenden Saison Marco Kirsch. (Foto: Klaus Depenau)

Beim RSE herrscht aber keine Torschlusspanik

RAMLINGEN (mj). Es geschehen noch Dinge, die selbst einen so erfahrenen Trainer wie Kurt Becker vom SV Ramlingen/Ehlershausen überraschen. „Tags zuvor hatten wir uns nach reiflicher Überlegung von Marco Kirsch getrennt, da wurde ich von einem Anruf von Jan-Hendriks Vater Herwig Matthes überrascht“, berichtete Ramlingens Coach. „Er teilte mir mit, dass sein Sohn Jan-Hendrik mit sofortiger Wirkung aus sportlichen Gründen zum Regionalligaaufsteiger TSV Havelse wechselt.“ Damit sind die Personalplanungen des Ramlinger Trainers für die kommende Saison über den Haufen geworfen worden. „Jan-Hendrik hatte bei uns bereits zugesagt. So sind wir gezwungen, neu zu planen“, sagte Kurt Becker, der den Wechsel aber nicht weiter kommentieren möchte. „Wir werden uns auf dem Markt umsehen. Ramlingen ist für auswärtige Spieler immer eine gute Adresse. Wir lassen alles in Ruhe auf uns zukommen.“ Immerhin haben die Ramlinger 21 Spieler unter Vertrag. „Da ist nicht unbedingt Eile geboten, um etwas zu unternehmen“, sagte Kurt Becker nach den bereits getätigten Verpflichtungen von Sebastian Ernst (TSV Burgdorf), Patrick Heldt (Heesseler SV) sowie Robert Hauk und Maxime Menges (beide Germania Grasdorf), zu denen auch noch die eigenen A-Junioren Tim Niklas Becker, Mirko Blech und Michael Wurszt hinzukommen.
„Wir haben neben Jan-Hendrik Matthes aber noch weitere Abgänge zu verzeichnen“, sagte Ramlingens Trainer. So möchte Rafail Asbuchanow unbedingt Regionalliga spielen. Die Verträge mit Marco Kirsch, Sergej Ginger und Kevin Winter haben wir nicht verlängert“, ließ der RSE -Coach wissen, der nun mit seinen Spielern bis zum 3. Juli die Sommerpause genießen will. „Die Spieler haben allerdings die Aufgabe, in der Zeit vom 26. Juni bis zum 2. Juli in Eigenverantwortung vier Laufeinheiten durchzuführen“, gab Kurt Becker bereits bekannt.