RSE verliert das „rettende Ufer“ aus den Augen

Pascal Magiera (hinten) wird geschickt von Manuel Weinrich (VSK Osterholz-Scharmbeck) ausgebremst. (Foto: Kamm)

Für die Ramlinger folgen zwei richtungsweisende Auswärtsspiele

RAMLINGEN (mj). Es war sicherlich ein gewagtes Experiment, was der SV Ramlingen/Ehlershausen am vergangenen Sonntag startete. Auf Grund der widrigen Wetterverhältnisse konnte auf dem Ramlinger A-Platz nicht gespielt werden, so dass die Begegnung auf dem B-Platz stattfinden musste. „Wir haben uns zur Austragung des Spiels entschlossen, obwohl uns mit Manuel Brunne unser Torjäger wegen einer Grippe nicht zur Verfügung stand“, sagte Kurt Becker. Da wusste der RSE-Trainer aber noch nicht, dass mit Artur Smiatek kurzfristig auch noch ein wichtiger Defensivspieler ersetzt werden musste.
Die Ausfälle ließen sich dann nicht kompensieren, so dass der SV Ramlingen/Ehlershausen durch zwei Tore von Manuel Weinrich (22. und 45.) mit 0:2 (0:2) den Kürzeren zog. Nach 14 Spielen rutschten die Ramlinger auf den 18. Tabellenplatz ab und belegen damit weiterhin einen der sechs Abstiegsplätze. „Vielleicht war es ein Fehler, dass wir gespielt haben“, gestand Kurt Becker nach der Niederlage ein, um aber mit Zuversicht den beiden kommenden Aufgaben entgegen zu sehen, die für den RSE mehr als richtungsweisend sind. Zwei Auswärtsspiele in Folge gegen Abstiegskandidaten, am Sonntag (14 Uhr) beim SV Drochtersen/Assel (13 Punkte) und eine Woche darauf bei Teutonia Uelzen (8 Zähler), werden für die Ramlinger zu Pflichtspielen, die mit einem Sieg enden müssen. „Jetzt zählen keine Ausreden mehr“, ließ auch Kurt Becker angesichts eines Fünf-Punkteabstandes zu den Nichtabstiegsplätzen wissen. Schon beim SC Drochtersen/Assel erwartet die RSEer ein heißer Tanz: In den letzten drei Spielen blieb der Ramlinger Gegner ohne Niederlage.