RSE steht nach dem Fehlstart unter Zugzwang

Beim SV Bavenstedt hatten die RSEer das Nachsehen

RAMLINGEN (de). So hatte sich Trainer Kurt Becker den Saisonstart seiner Mannschaft vom SV Ramlingen/Ehlershausen in der Landesliga nach dem Abstieg aus der Fußball-Oberliga nicht vorgestellt. Zwar hatte der RSE-Coach die Forderung vom sofortigen Wiederaufstieg nicht öffentlich gemacht und stets nur davon gesprochen, in der Tabelle oben mitzumischen, doch fällt die Bilanz nach fünf Spielen in der Landesliga mit nur vier Punkten mehr als ernüchternd aus.
Nachdem der RSE bereits die Spiele gegen die Meisterschaftsanwärter Arminia Hannover (1:4) und 1. FC Wunstorf (0:5) verlor, mussten sich die Ramlinger am Sonntag nun auch zu Hause mit dem SV Bavenstedt dem dritten Titelanwärter mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Da überrascht es nicht, dass der SV Ramlingen/Ehlershausen als Tabellendreizehnter einen der fünf Abstiegsplätze in der Landesliga belegt.
Für die Tore des noch verlustpunktfreien Spitzenreiters aus Bavenstedt sorgte mit dem ehemaligen Hildesheimer Christoph Lange ein Spieler, dessen Torjägerqualitäten hinreichend bekannt sein sollten. Die Führung erzielte Christoph Lange in der 25. Minute nach Kopfballvorlage von Benjamin Holze. Als die Hausherren alles daran setzten, noch den Ausgleich zu erzielen, sorgte Christoph Lange in der Schlussminute mit seinem zweiten Treffer zum 2:0-Sieg des Tabellenführers SV Bavenstedt für die endgültige Entscheidung.
Bereits am Freitag, 9. September, steht für den RSE, bei dem der frühere kubanische Nationalspieler Lazaro Alfonso Prats (30) mit einem Kurzeinsatz sein Debüt im Ramlinger Dress feierte, beim Aufsteiger HSC BW Tündern von 20 Uhr an ein weiteres richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. „Dieses Spiel beim Hamelner Vorortverein müssen wir am Freitag genau so gewinnen, wie eine Woche darauf zu Hause gegen den OSV“, fordert Kurt Becker aus beiden Spielen gegen die Kellerkinder sechs Punkte, um vom Tabellenende wegzukommen.