RSE steht in Wunstorf unter Zugzwang

1:4-Heimniederlage gegen Arminia Hannover

RAMLINGEN (de). Kurt Becker brachte es auf den Punkt, als er nach der 1:4 (0:2)-Heimniederlage seines SV Ramlingen/Ehlerhaussen gegen Arminia Hannover seine Enttäuschung mit den Worten zum Ausdruck brachte: „Ich hatte mir den Saisonstart anders vorgestellt, als mit nur vier Punkten aus drei Spielen.“ Was Ramlingens Coach neben der Heimniederlage gegen den Mitabsteiger aus der Oberliga wurmte, war nicht nur die Tatsache, dass sein Team nach zwei Heimspielen noch immer auf den ersten Sieg wartet. „Es kann nicht angehen, dass wir allein aus diesen Spielen sieben Gegentore kassiert haben, davon vier Elfmeter.“
Vor 300 Zuschauern hatten die Ramlinger das Pech, dass sie bereits nach fünf Minuten durch eine Bogenlampe von Alexander Lackmann mit 0:1 in Rückstand gerieten. Pech für die Hausherren, dass sie danach zwei gute Möglichkeiten, wie die von Mark Wielitzka (15.) und Michel Rodriguez (25.) mit einem Lattenschuss, zum möglichen 1:1-Ausgleich nicht zu nutzen wussten. Zumal die Arminen vor 300 Zuschauern noch vor der Pause durch einen Foulelfmeter von Pascal Preuß (42.) auf 2:0 erhöhen konnten, nachdem Robert Hauk den Arminen Hans-Martin Schneider zu Fall gebracht hatte. Als Marc-Robin Becker bereits in der 47. Minute mit einem Freistoß auf 1:2 verkürzen konnte, keimte die Hoffnung auf, dass es noch eine Wende zu Gunsten des RSE geben könnte, was sich dann aber als Trugschluss erweisen sollte. Das Gegenteil war der Fall. Mit zwei Toren, davon ein in der 88. Minute von Yoe Yankson an Alexander Lackmann verursachter Foulelfmeter, erhöhte Arminia Hannover durch Garip Capin (88. und 90.) noch auf 4:1.
Bereits am Freitagabend wartet auf den SV Ramlingen/Ehlershausen erneut ein schweres Spiel. Dann muss der Oberligaabsteiger von 20 Uhr an beim Topfavoriten 1. FC Wunstorf antreten, den Kurt Becker am Sonntag beim Spiel bei der TSV Burgdorf beobachete. „Eine erstklassige Mannschaft, die sich aus vielen Spielern zusammensetzt, die bereits höherklassig gespielt haben“, lautete das Urteil des Ramlinger Trainers, dessen Elf unbedingt punkten muss, um nicht ganz den Anschluss zu verlieren.