RSE setzte beim SV Bavenstedt ein Ausrufezeichen

Marc-Robin Becker (links) wird dem RSE ab der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung stehen, da es ihn aus beruflichen Gründen nach Hamburg zieht. (Foto: Kamm)

Robert Hauk und Marc-Robin Becker hören im Sommer auf

RAMLINGEN (kd). Mit Bravour erledigte der SV Ramlingen/Ehlershausen in der Fußball-Landesliga den ersten Teil seines schweren Programms mit drei Spielen in einer Woche. Vor dem gestrigen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Heesseler SV (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) überzeugten die Ramlinger mit einem glanzvollen Auftritt beim SV Bavenstedt. Beim letztjährigen Tabellendritten setzten sich die Ramlinger mit 5:1 (3:1) durch und machten damit die beste Werbung für das gestrige Topspiel. „Es lief gut bei uns“, freute sich Kurt Becker. Bereits bis zur Halbzeit hatten die Ramlinger mit einer 3:1-Führung die Zeichen auf Sieg gestellt.
Auf einem schwer zu bespielbaren Platz, den Ramlingens Trainer eher als einen Acker bezeichnete, gingen die RSEer durch Aron Gebreslasie in der 36. Minute mit 1:0 in Führung. Obwohl bereits zwei Minuten später den Hausherren durch Hüseyin Yüksel (38.), der einen Schuss von Jane Zlatkov abfälschte, ein Eigentor zum 1:1 unterlief, sorgte Björn Gassmann mit zwei Toren (43. und 45.) mit der 3:1- Halbzeitführung bereits für eine Vorentscheidung. In der 55. Minute konnte sich Björn Gassmann sogar erlauben, mit einem Foulelfmneter an Bavenstedts Torhüter Roman Ziesing zu scheitern. Aron Gebreslasie (68.) und Gerhard Kwarteng (84.) blieb es nach dem verschossenen Strafstoß vorbehalten, mit ihren Toren für einen klaren 5:1-Sieg zu sorgen.
Am Sonntag (15 Uhr) plant der SV Ramlingen/Ehlershausen im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Alfeld die Wiederholung des 3:1-Hinpielsieges an. „Das muss unser Ziel sein“, sagte Ramlingens Coach, der mit seinen Planungen für die kommende Saison bereits weit fortgeschritten ist. „Zu 90 Prozent sind die Verhandlungen bereits abgeschlossen. So weit steht der Kader bereits“, freute sich Kurt Becker, der auf Anfrage des MARKTSPIEGEL den Abgang von zwei Leistungsträgern bereits bestätigte. So wird Robert Hauk für ein Jahr nach Australien gehen. Weitaus schwerer wiegt allerdings der Weggang von Marc-Robin Becker. Der 25-jährige torgefährliche Angreifer, der sich in dieser Saison mehr in der Rolle als Torvorbereiter sah, wird aus beruflichen Gründen nach Hamburg wechseln und sich dann in der Sommerpause in der Hansestadt einem höherklassigen Klub anschließen.