RSE musste sich beim Toom-Cup mit dem dritten Platz trösten

Ein Beitrag von Klaus Depenau: Trotz des verpassten Endspiels wurde Manuel Brunne frenetisch gefeiert

RAMLINGEN (de). Nun von einer misslungenen Generalprobe für das seit Montag laufenden 24. PORTA Pokalturnier in Ramlingen zu sprechen, wäre übertrieben. Doch war Trainer Kurt Becker nach dem insgesamt neun Tage dauernden Turnier um den Toom-Baumarkt Cup, das insgesamt 800 Zuschauer zählte, ehrlich genug, um nach dem dritten Platz zuzugeben. „Wir hätten in der Vorrunde gegen SV Nienhagen nicht verlieren dürfen.“
Die überraschende 1:2-Auftaktniederlage im Eröffnungsspiel der Gruppe B bei dem mit acht Mannschaften und insgesamt mit 3.500 Euro dotierten Turnier um den „Toom-Baumarkt Cup“, den wiederum der VfL Wathlingen ausrichtete, kostete den Ramlingern trotz des darauf folgenden 9:0-Sieges gegen Fortuna Celle und dem 16:0- Erfolg gegen den VfL Wathlingen die Endspielteilnahme.
So musste sich der SV Ramlingen/Ehlershausen nach der verpassten Finalteilnahme mit dem kleinen Finale um Platz 3 begnügen, das die RSEer gegen den Bezirksligisten VfL Westercelle durch drei Tore von Mark Wielitzka und einem Treffer von Manuel Brunne mit 4:0 (2:0). gewannen.
Für den Sieg nahm Mark Wielitzka einen Warengutschein im Wert von 600 Euro entgegen, während sich die Nienhäger mit einem Warengutschein von 500 Euro trösten durften
Mit Bargeld wurden hingegen die Finalteilnehmer bedacht. So standen sich im Endspiel Oberligist SC Langenhagen und der Bezirksligist SV Nienhagen gegenüber. Das Finale wurde wiederum zu einer klaren Angelegenheit für den SCL, der durch Tore von Torben Deppe (12.), Christopher Heise (50.), Torben Deppe (67.), Matthias Braczkowski (70.) und Danyal Emektas (83.) mit 5:0 (1:0) gewann.
Für den Sieg kassierten die Langenhagener, die auch Pokalverteidiger waren, immerhin 1.000 Euro, während die Nienhäger 750 Euro erhielten. Den meisten Beifall bei der Siegerehrung, die der Geschäftsführer des Celler „Toom Baumarktes“, Stefan Gartenschläger, im Beisein von Wathlingens 1. Vorsitzenden Ferdinand Pätzold, Abteilungsleiter Ralf Klingenberg und Bernd Michels vornahm, heimbste mit Manuel Brunne aber ein Ramlinger Spieler ein.
Und das aus doppelten Grund: Zum einen wurde der Oberligatorjäger mit 16 Treffern als erfolgreichster Torschütze des Turniers mit einem Trikot des Hamburger SV auzsgezeichnet. Zum anderen hatte Manuel Brunne ein Heimspiel.
So ist der VfL Wathlingen der Heimatverein des Ramlinger Torschützen vom Dienst. „Meine Eltern wohnen immer noch in Wathlingen, wo sie auch ein Haus besitzen“, sagte Manuel Brunne, der sich aufgrund der Heimatnähe trotz des verpassten Pokalsieges pudelwohl an seiner alten Wirkungsstätte als Spieler fühlte.