RSE musste die Segel streichen

1:2-Pokal-Aus beim STK Eilvese

RAMLINGEN (de). Mit dem SV Ramlingen/Ehlershausen ist derzeit kein Staat zu machen. Nachdem der Oberligaabsteiger in der Fußball-Landesliga von einem Misserfolg zum anderen eilt, schied der RSE nun auch im Viertelfinale des Bezirkspokals aus.
„Ich mag es schon nicht mehr aussprechen. Da machen wir beim Bezirksligisten ein ordentliches Spiel und wurden wieder nicht dafür belohnt“, dachte Ramlingens Coach Kurt Becker erneut an die zahlreichen Möglichkeiten, die seine Mannschaft vor allem in der 1. Halbzeit vergab. „Da mussten wir bei Chancen von Manuel Brunne, der in der 5. Minute mit einem Kopfball nur den Innenpfosten traf, sowie von Marc-Robin Becker und erneut Manuel Brunne längst in Führung gehen, ehe wir nach einer Stunde durch einen Freistoß des schussstarken Tobias Alker mit 0:1 in Rückstand gerieten“, konnte es nach dem Schlusspfiff Kurt Becker nicht fassen, dass seine Spieler offenbar das Toreschießen verlernt haben. „Bezeichnend für unsere Misere ist auch die Tatsache, dass der Ausgleichstreffer aus einem Eigentor der Eilveser in der 62. Minute durch Tobias Dölle führte, der eine Flanke meines Sohnes Marc-Robin vor dem einschussbereiten Manuel Brunne ins eigene Tor bugsierte“, sagte Kurt Becker.
Doch währte die Freude bei den Ramlingern über das glückliche Ausgleichstor zum 1:1 nicht lange. Wiederum war es Eilveses Torjäger Tobias Alker, der bereits in der 65. Minute seine Mannschaft erneut in Führung brachte. Beim 2:1 des STK Eilvese blieb es dann trotz Möglichkeiten von Manuel Brunne und einem Pfostenschuss des eingewechselten Mark Wielitzka bis zum Schlusspfiff, was das Ausscheiden des SV Ramlingen/Ehlershausen aus dem Pokalwettbewerb bedeutet. „Für uns kann es nur ein schwacher Trost sein, dass mit uns auch die letzten Vertreter aus der Landesliga, wie der SV Bavenstedt, 1. FC Egestorf/Langreder und Fortuna/Sachsenroß, ebenfalls ausgeschieden sind“, sagte Kurt Becker, der inständig darauf hofft, dass nun in den Punktspielen bessere Zeiten auf seine Mannschaft zukommen.