RSE ist wieder in Tritt gekommen

Arminia Hannover ist Freitag zu Gast in Ramlingen

RAMLINGEN (de). Mehr als wett machte der SV Ramlingen/Ehlershausen am Sonntag das magere 3:3-Unentschieden im Auftaktspiel der Fußball-Landesliga zu Hause gegen den TSV Pattensen. So brachten die Ramlinger das Kunststück fertig, beim heimstarken SG Diepholz mit drei Punkten im Gepäck die Heimfahrt anzutreten. „Ich bin nicht nur froh über unseren 2:0 (2:0)-Sieg, sondern genau so glücklich, dass wir dieses Spiel ohne Verletzungen überstanden haben“, gab Kurt Becker zu. Was dem Ramlinger Trainer bereits vor dem Spiel große Sorgen bereitete, spiegelte sich auch auf dem Spielfeld wider. So überschritten die Diepholzer mehr als einmal die Grenzen der Fairness.
Nur gut, dass Schiedsrichter Jakob Dally aus Loccum das teilweise brutale Einsteigen der Hausherren konsequent ahndete. So hatte die SG Diepholz beim Schlusspfiff nach der Roten Karte für Andrej Dabou (75.) sowie den Gelb-roten Karten für Flavius Polgar (60.) und Catalin Almasan (84.) nur noch sieben Feldspieler auf dem Platz. „Das hatte mit Fußball nichts mehr zu tun“, stellte dann auch Ramlingens Coach fest, dessen Mannschaft bereits in der Anfangsphase hellwach war. So war nach den Toren von Marc-Robin Becker (9.) und Mark Wielitzka (33.) bereits nach einer guten halben Stunde mit dem 2:0 mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen. Erst recht, nachdem sich die Mannschaft von Trainer Marco Hegerfeld durch ihr überhartes Einsteigen in der Schlussphase des Spiels entscheidend dezimierte.
Nun wartet auf den SV Ramlingen/Ehlershausen bereits an diesem Freitag in einem vorgezogenen Punktspiel erneut eine schwere Aufgabe. So ist von 18.45 Uhr an der erklärte Meisterschaftaspirant Arminia Hannover in Ramlingen zu Gast, der am Sonnabend in einem kuriosen Spiel mit fliegenden Fahnen am Bischofshol gegen die TSV Burgdorf mit 6:7 den Kürzeren zog. „Solche Abwehrschwächen, wie sie den Arminen gegen die TSVer unterlaufen sind, werden sie sich nicht noch einmal erlauben“, ist Kurt Becker überzeugt, der die Qual der Wahl, hat, wen er aufstellen soll. So ist nicht auszuschließen, dass neben Matthias Wörner auch Jan-Henrik Matthes nach der Rückkehr aus Spanien, wo er einen Studienaufenthalt absolvierte, wieder in den Kader zurückkehrt, zumal beide im Spiel der Reserve gegen den HSC zu überzeugen wussten.