RSE ist dem Klassenerhalt sehr nah

Es läuft wie geschmiert für die Ramlinger

RAMLINGEN (mj). Es läuft wie geschmiert für den SV Ramlingen/Ehlershausen im Kampf um die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga. Einen der ersten acht Plätze muss der RSE belegen, um sich auf direktem Wege zu qualifizieren. Den Neunt- und Zehntplatzierten der beiden Oberligastaffeln bleibt noch die Möglichkeit offen, um sich über Relegationsspiele mit den vier Bezirksoberligameistern in zwei Staffeln mit je vier Mannschaften für die neue Oberliga zu qualifizieren, wobei sich in zwei Staffeln die jeweils beiden besten Mannschaften für die eingleisige Oberliga qualifizieren. Nach dem 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den VfL Bückeburg stellt sich die Lage für den RSE wie folgt dar. Als Tabellensiebter ist der SV Ramlingen/Ehlershausen auf direktem Wege qualifiziert. Von einem Abstiegsplatz trennt die Ramlinger derzeit vier Punkte, wobei der SV Bad Rothenfelde als Elfter mit zwei Spielen gegenüber dem SV Ramlingen/Ehlershausen im Rückstand ist.
„Noch ist also längst nichts entschieden“, warnte bereits Kurt Becker, dessen Mannschaft am Sonntag gegen Kickers Emden ihr letztes Heimspiel bestreiten muss. Danach warten auf die Ramlinger noch drei Auswärtsspiele beim BV Cloppenburg, Eintracht Nordhorn und Preußen Hameln 07. „Nach meiner Rechnung fehlen uns noch zwei Siege, um uns für die neue Oberliga zu qualifizieren“, rechnete bereits Ramlingens Coach aus. Der erste Sieg soll am Sonntag im Heimspiel gegen Kickers Emden eingefahren werden. Der Tabellennachbar der Ramlinger hat nur vier Punkte mehr aufzuweisen und ist vor allem auswärts bei weitem nicht so stark wie zu Hause, wo der letztjährige Drittligist immer wieder seine Klasse unterstreicht. So auch beim 5:0-Sieg im Hinspiel gegen die Ramlinger, die aber weitaus gefestigter sind als in der Hinrunde, was auch die Rückrundenbilanz belegt, wo die RSEer das drittbeste Team aller Oberligamannschaften sind.
Es dürfte also spannend werden am Sonntag im letzten Heimspiel gegen Kickers Emden. Genauso wie am vergangenen Sonntag gegen den VfL Bückeburg, wo sich der neue Tabellensiebte nach einem verschossenen Foulelfmeter von Manuel Brunne in der 42. Minute in Geduld üben musste, um vor 200 Zuschauern durch Tore von Manuel Brunne (48.) und Philipp Rockahr (61.) doch noch zu einem hoch verdienten 2:0 (0:0)-Sieg zu kommen.