RSE darf sich heute in Northeim keine Niederlage erlauben

In einer hektischen Schlussphase haut sich Pascal Magiera (Mitte) gegen den SV Drochtersen/Assel voll rein. Mit viel Einsatz stemmten sich die RSEer gegen das drohende Gegentor. (Foto: Kamm)

Sonst steht bereits vorzeitig der Abstieg in die Landesliga fest

RAMLINGEN (de). Rechtzeitig vor dem heutigen Nachholspiel beim Tabellennachbarn FC Eintracht Northeim (19 Uhr) meldet sich der SV Ramlingen/Ehlershausen mit einem Erfolgserlebnis zurück. So gewannen die Ramlinger durch ein Tor von Manuel Brunne aus der 12. Minute gegen den ebenfalls auf einem Abstiegsplatz stehenden SV Drochtersen/Assel mit 1:0 (1:0)-Toren, was bereits dazu führte, dass Trainer Kurt Becker zum berühmten Strohhalm griff, indem er die Parole ausgab: „Noch sind wir nicht abgestiegen.“
Allerdings spielte die Konkurrenz bei seinen Überlegungen nicht mit, da die Mitabstiegskonkurrenten FC Eintracht Northeim, Arminia Hannover und FC Hansa Lüneburg ebenfalls ihre Spiele gewannen. So stellt sich die Lage des RSE vor dem heutigen Spiel in Northeim und am Sonntag zu Hause (15 Uhr) gegen Teutonia Uelzen wie folgt dar. Die sechs Abstiegsplätze belegen die bereits feststehenden Absteiger TuS Stade (13 Punkte) und Teutonia Uelzen (17 Zähler) sowie der SV Ramlingen/Ehlershausen (27 Punkte), Eintracht Northeim (28 Zähler), Arminia Hannover (33 Punkte ) und der SV Drochteren/Assel (36 Zähler). Den ersten Nichtabstiegsplatz belegt nach dem 5:2-Sieg bei Eintracht Nordhorn der FC Hansa Lüneburg, von dem die Ramlinger bereits zwölf Punkte und das deutlich schlechtere Torverhältnis trennt.
Um nicht abzusteigen, müssen die Ramlinger nicht nur ihre noch ausstehenden fünf Spiele allesamt gewinnen, sondern auch noch darauf hoffen, dass die Lüneburger nur höchstens einen Punkt aus ihren noch fünf Begegnungen holen. Wer mag daran noch zu glauben? Im schimmsten Fall könnte bereits heute mit einer Niederlage in Northeim der Abstieg des RSE besiegelt werden.