Ramlingen wird in Osnabrück kräftig vermöbelt

Im letzten Oberliga-Heimspiel will der RSE den Kasten sauberhalten

RAMLINGEN (de). Außer Rand und Band präsentierte sich der SV Ramlingen/Ehlershausen am vergangenen Sonntag bei bei seinem Gastspiel in Osnabrück, wo es der Oberliga-Absteiger mit der Reserve des VfL Osnabrück zu tun hatte. Obwohl der Auftakt mit dem Führungstor von Mark Wielitzka in der 16. Minute ganz nach Wunsch von Trainer Kurt Becker verlief und der RSE bereits zuvor weitere große Möglichkeiten durch Marc-Robin Becker (8.) und seinen Bruder Tim Niklas mit einem Lattenschuss (13.) besaß, erlebten die Ramlinger danach ein Waterloo.
Acht Tore in Folge gegen eine desolate RSE-Mannschaft ließen den Tabellenvierten aus Osnabrück durch Tore von Ugur Birdir (22.), Edgar Kammerer (24.), Daniel Korte (28.), Kevin Samide (45.), Jens Buddecke mit einem Handelfmeter (55.), Edgar Kammerer (60.), Sebastian Plog (66.) und Thomas Reichenberger (85.) auf 8:1 davonziehen, ehe sich die Gästespieler daran erinnerten, dass sie auch einen Ruf zu verlieren haben.
So konnte sich Ramlingens Coach wenigstens daran erfreuen, dass seine Spieler nicht aufsteckten und die 3:8 (1:4)-Niederlage durch Tore von Marc-Robin Becker (87.) und Jan-Hendrik Matthes (89.) noch ein wenig schmeichelhafter gestalten konnten. Mit nunmehr bereits 95 Gegentoren laufen die Ramlinger Gefahr, dass sie bei ihren noch ausstehenden Spielen am Sonntag zu Hause gegen den Mitabstiegsaspiranten FC Eintracht Northeim und eine Woche darauf bei Eintracht Nordhorn die magische Grenze von 100 Gegentoren noch erreichen werden. „Das gilt es zu verhindern“, forderte bereits Trainer Kurt Becker, der mit seiner Mannschaft nicht in die Annalen einer Schießbude der Oberliga eingehen möchte.
Am Sonntag (15 Uhr) wollen die RSEer, die dann wieder auf den in Osnabrück erkrankten Torjäger Manuel Brunne zurückgreifen können, im Heimspiel gegen den FC Eintracht Northeim nicht nur Revanche gegen für die erst am 18. Mai ausgetragene Hinrundenpartie nehmen, wo sie mit 1:3 den Kürzeren zogen, sondern endlich einmal ihren Kasten sauber halten und ohne ein Gegentor bleiben.