Ramlingen muss endlich die Heimschwäche beenden

Pascal Magiera (links) will mit dem SV Ramlingen/Ehlershausen endlich die Heimschwäche überwinden. (Foto: Kamm)

Fußball-Weltmeister Günter Hermann kommt Sonntag nach Ramlingen

RAMLINGEN (mj). Weitgehend von Spielausfällen verschont blieb am vergangenen Wochenende die Oberliga Niedersachsen. Nur drei der angesetzten zehn Spielpaarungen fielen den Witterungsverhältnissen zum Opfer. Dazu zählten aber ausgerechnet die drei Regionsvereine Arminia Hannover, SC Langenhagen und der SV Ramlingen/Ehlershausen, dessen Begegnung beim BSV Rehden abgesagt werden musste. „Ich hoffe, dass wir am 24. November von 19.30 Uhr an das Spiel nachholen können“, sagte Trainer Kurt Becker nach Rücksprache mit Rehdens Präsidenten Friedrich Schilling. Für den RSE blieb der Spielausfall nicht ohne Folgen.
Obwohl die Ramlinger nicht spielten, rutschten sie in der Tabelle um einen Platz auf den 17. Rang nach oben, was allerdings ohne Bedeutung ist, da es sich bei dieser Platzierung weiter um einen der sechs Abstiegsplätze der Oberliga handelt. Was für die Mannschaft von Trainer Kurt Becker vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den ebenfalls von einem Spielausfall betroffenen Tabellenzehnten VSK Osterholz/Scharmbeck viel schwerwiegender ist, verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle.
So beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz, den der FC Hansa Lüneburg derzeit einnimmt, bereits fünf Punkte. Zum Goslarer SC, der momentan Tabellendreizehnter ist, sind es bereits sieben Punkte. Der SV Ramlingen/Ehlershausen läuft also Gefahr, bei einer erneuten Niederlage den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Nicht auszudenken, wenn der RSE am Sonntag auch sein siebtes Heimspiel in Folge verlieren und der FC Hansa Lüneburg in Northeim gewinnen sollte. Dann würde der Abstand mindestens sieben Punkte betragen.
„Allein deshalb ist am Sonntag im Heimspiel gegen den VSK Osterholz/Scharmbeck ein Sieg Pflicht“, legte sich Trainer Kurt Becker fest, der mit Gästetrainer Günter Hermann auf einen Fußball-Weltmeister von 1990 trifft, in dessen Elf mit Marco Ordenewitz der Sohn des früheren Werder-Profis Frank Ordenewitz für die nötigen Tore sorgt.