Ramlingen darf in Lüneburg auf keinen Fall verlieren

Durchsetzungsvermögen ist jetzt im Sechs-Punkte-Spiel gegen Hansa Lüneburg vom RSE gefragt. Der RSEer Stefan Doering (rechts) zeigte im Hinspiel schon einmal, wie man die Lüneburger auf Distanz halten kann. (Foto: Kamm)

Abstiegssituation hat sich für den RSE dramatisch zugespitzt

RAMLINGEN (de). Wer das Spiel nicht gesehen hat, mag es kaum glauben. Da absolvierte die Mannschaft des SV Ramlingen/Ehlershausen eines ihrer besten Spiele und stand am Ende doch wieder mit leeren Händen da. Das war um so bedauerlicher, da die vom Abstieg aus der Oberliga Niedersachsen bedrohten Ramlinger im Spiel gegen den Tabellenvierten BV Cloppenburg die bessere Mannschaft waren, die allemal einen Punkt verdient gehabt hätte.
Danach sah es auch noch bis zur Schlussminute aus. Manuel Brunne hatte die Ramlinger mit 1:0 in Front gebracht, ehe sich in den Schlusssekunden die Ereignisse vor 250 Zuschauern überschlugen. Zunächst sorgte eine Unaufmerksamkeit in der Ramlinger Abwehr dafür, dass die Gäste aus Cloppenburg in der 90. Minute durch den aufgerückten Abwehrspieler Christian Willen noch zum 1:1- Ausgleich kamen. Als wenn dies nicht schon genug wäre, entwickelte sich Cloppenburgs Kapitän in der zweiten Minute der Nachspielzeit endgültig zum Schreckgespenst des RSE, als er aus kurzer Distanz auch noch den 2:1- Siegtreffer für seine Cloppenburger Mannschaft erzielte. Aus war es mit dem so dringend benötigten Punktgewinn des RSE im Kampf um den Klassenerhalt.
Wie brisant die Lage für den Tabellenachtzehnten aus Ramlingen nun ist, beweist die Tatsache, dass den RSE nun schon sechs Punkte vom Tabellenvierzehnten trennt, der den Klassenerhalt bedeuten würde. Diesen Platz nimmt der FC Hansa Lüneburg ein, bei der die Ramlinger am Sonntag antreten müssen. Für die Elf von Kurt Becker bedeutet dieses Spiel enorm viel. Eine weitere Niederlage in Lüneburg könnte bereits den Abstieg für die Mannschaft von Trainer Kurt Becker bedeuten. „Für uns kann es daher nur einen Sieg geben“, fordert Kurt Becker, der die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben hat. „Wenn wir so spielen, wie gegen den BV Cloppenburg, dann müsste der Klassenerhalt zu schaffen sein. Doch müssen wir in Lüneburg dann konzentrierter aufspielen, als es gegen den BV Cloppenburg in der Schlussphase der Fall war.