Ramlingen blamiert sich zu Hause gegen Uelzen

Als „unterirdisch“ bezeichnete Trainer Kurt Becker die Leistung von Philipp Rockahr auf der linken Abwehrseite. (Foto: Kamm)

Nun droht beim VfL Osnabrück eine erneute Schlappe

RAMLINGEN (de). Der SV Ramlingen/Ehlershausen befindet sich auf dem besten Wege, nun auch seine treusten Fans zu vergraulen. Was 150 Zuschauer bei der 1:3 (0:3)-Heimniederlage gegen den Mitabsteiger Teutonia Uelzen von ihrer Mannschaft zu sehen bekamen, umschrieb Trainer Kurt Becker salopp mit den Worten: „Das war unterirdisch und nicht zu akzeptieren, was meine Mannschaft heute gezeigt hat.“ Vor allem die linke Abwehrseite mit Robert Hauk und Philipp Rockahr brachte den RSE-Coach schier zur Verzweiflung.
„Es war nicht mit anzusehen, welche haarsträubenden Fehler den beiden unterlaufen sind“, sagte Ramlingens Trainer, um fortzuführen: „Alle drei Tore von Danny-Torben Kühn fielen in der 1. Halbzeit nach individuellen Fehlern auf der linken Seite, als jedes mal die Flanken den frei postierten Uelzener Torjäger erreichten.“ So hatte Danny-Torben Kühn, der zum SV Drochtersen/Assel wechseln wird, dann keine Mühe, innerhalb von nur 17 Minuten mit seinen Treffern in der 12., 24. und 28. Minute einen Hattrick zur 3:0-Halbzeitführung zu erzielen und gleichzeitig seine Torausbeute auf nunmehr bereits 24 Saisontore auszubauen.
Das ließ Manuel Brunne nicht ruhen. Nachdem Ramlingens Goalgetter bereits kurz vor der Pause nur knapp das Ziel verfehlte, holte er Versäumtes in der 46. Minute mit seinem 25. Saisontreffer zum 1:3 nach.
Mit nunmehr bereits 87 Gegentoren im Gepäck müssen die Ramlinger am Sonntag bei der Reserve des Vfl Osnabrück antreten, die das Hinspiel mit 6:0 gewann. Der Tabellenvierte erzielte bisher zwar erst 59 Tore, doch ließen die VfLer erst 31 Gegentore zu, womit sie die beste Abwehr der Oberliga stellen. So wird den Ramlingern am Sonntag das Toreschießen nicht leicht fallen. Um so mehr gilt es daher, die Abwehr „dichtzukriegen“, um nicht einem Rückstand hinterherlaufen zu müssen.