Manuel Brunne trifft wie er will und wird erneut Torschützenkönig

Auch trotz engster Bewachung war RSE-Torjäger Manuel Brunne (Mitte) kaum zu stoppen und erzielte in der nun abgelaufenen Oberliga-Saison 28 Treffer. (Foto: Kamm)

RSE feiert mit zwei Brunne-Toren 2:0- Sieg bei Eintracht Nordhorn

RAMLINGEN (de). Na, wer sagt es denn. Der SV Ramlingen/Ehlershausen hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Eine Woche nach dem 5:4-Sieg über den FC Eintracht Northeim gewann die Mannschaft von Trainer Kurt Becker auch ihr letztes Saisonspiel bei Eintracht Nordhorn mit 2:0 (1:0) und sorgte damit für einen halbwegs versöhnlichen Abschied aus der Fußball-Oberliga Niedersachsen. Zwar blieben die RSEer als Tabellenachtzehnter mit nur 33 Punkten hinter den Erwartungen zurück und müssen daher absteigen, doch gab es neben dem Sieg zwei Dinge besonders zu erwähnen. So vermieden die Ramlinger in der Grafschaft Bentheim durch großen Kampfgeist einen Gegentreffer, wodurch es bei 99 Gegentoren blieb. Somit überschritten die Ramlinger nicht die ominöse Grenze von 100 Gegentoren.
Um so beachtenswerter die Leistung von Manuel Brunne, der mit 28 Treffern nun auch Torjäger der neuen eingleisigen Oberliga Niedersachsen wurde. In den Jahren zuvor konnte sich Manuel Brunne in der Niedersachenliga West beim RSE mit 29 Toren und in der Saison 2008/2009 in der Niedersachsenliga Ost für den TuS Celle FC mit 31 Toren ebenfalls die Krone eines Torschützenkönigs aufsetzen. Zusammen mit Marc-Robin Becker, der als Mittelfeldspieler 15 Tore erzielte, verfügen die Ramlinger trotz des Abstiegs über das torgefährlichste Angriffsduo aller Mannschaften.
Müßig zu sagen, dass sich Ramlingens Goalgetter auch in Nodhorn als zweifacher Torschütze feiern lassen durfte. In der 22. Minute verwandelte der 30-Jährige einen von Torhüter Jean-Philippe Verheyden an Mark Wielitzka verursachten Foulelfmeter, dem er dann noch in der 80. Minute mit einem Kopfball nach Flanke von Jan-Hendrik Matthes den Treffer zum 2:0 folgen ließ. Wir hätten sogar noch das ein oder andere Tor schießen können“, freute sich Ramlingens Trainer, der nur in der Schlussminute noch einmal ins Schwitzen geriet, als Benjamin Brosche mit einer Glanzparade einen Schuss von Bertino Nacar noch an den Pfosten lenken konnte und damit das 100. Gegentor verhindern konnte.