Lehrter SV vor schwerer Aufgabe gegen TG Münden

Abspielen oder durch die Lücke stoßen, Neuzugang Arne-Peter Leunig vom Lehrter SV macht Druck auf die Abwehr des Gegners. (Foto: Holger Staab)

Lehrter müssen in der Regionalliga aufpassen, dass sie nicht überlaufen werden

ALTKREIS (hs). In ihrem zweiten Heimspiel in der 3. Liga Ost treffen die Handballer des Lehrter SV am Sonnabend, 2. Oktober, ab 18.30 Uhr auf Tabellenführer TG Münden. Dabei müssen die Spieler um Trainer Lutz Ewert aufpassen, dass sie nicht überlaufen werden und weitere zwei Punkte abgeben werden. Es wird also alles andere als eine leichte Aufgabe, denn die Gäste haben in den ersten Partien ihre Qualitäten gezeigt und stehen nicht ohne Grund mit 6:0-Punkten an der Tabellenspitze der Liga.
Die Qualitäten, die TG Münden bisher gezeigt hat, vermissen die LSV-Anhänger noch bei ihrem Team. Die bisherigen Begegnungen bei HSG Gensungen-Felsberg (31:36), gegen SC DHfK Leipzig (25:28) und bei ESV Lok Pirna (20:29) haben zwar einige gute Kombinationen und Durchsetzungsvermögen gezeigt, die Ansätze sind aber nicht über 60 Minuten durchgehalten worden. So wird es der LSV schwer haben, den angestrebten 9. Platz, der für den Klassenerhalt notwendig ist, zu halten.
Allerdings spielte die Mannschaft bisher gegen sehr robuste und starke Clubs, die in der Tabelle vorn erwartet werden. Einige überraschende Punktgewinne sind nötig, um das Ziel, Verbleib in der Liga, schaffen zu können. Vielleicht hat sich die Mannschaft jetzt stabilisiert, in der neuen Umgebung eingewöhnt und setzt zum Aufholen an. Das wäre gerade in einem Heimspiel das richtige Zeichen und Coach Ewert und seine Spieler wollen alles versuchen, um gegen Favorit TG Münden einen doppelten Punktgewinn einzuspielen.
Wenn die beiden Torwarte Moritz Meyer und Mark Dyhrberg-Dahl von ihren Vorderleuten unterstützt werden, dann können auch sie zu guter Form auflaufen und die Mündener Angreifer zum Verzweifeln bringen. Die Defensive wird ein wichtiger Faktor sein, um die Gäste zu bezwingen. Im Angriff wird viel von der Chancenverwertung und dem Zusammenspiel von Marcel Wendt, Jan-Andre Block und Cordt Ziemer abhängen, die wichtige Treffer erzielen, die Mitspieler mitziehen und zu guten und engagierten Leistung auffordern.
Die Frauen der TSV Burgdorf haben am Sonnabend ab 19.00 Uhr in der Burgdorfer Halle der Gudrun-Pausewang-Schule an der Grünewaldstraße eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen. In der 2. Runde des Pokals des Deutschen Handballbundes erwarten sie TSG Wismar. Trainer Thomas Löw warnt seine Spielerinnen vor dem spielstarken Gastgeber, der in der 2. Bundesliga spielt und bisher konsequent seine Chancen nutzte und im vorderen Tabellendrittel steht.
Die TSV muss, um als Oberligist ihre Außenseiterrolle nutzen zu können, in Angriff und Abwehr überzeugen und über die komplette Spielzeit hellwach sein. Nur dann könnte eine Überraschung gelingen und der zwei Klassen höher spielende Gegner aus dem Pokal geworfen werden. Damit wäre das Achtelfinale erreicht und der größte Erfolg der Vereinsgeschichte im Frauenhandball der TSV perfekt.
Bereits am Freitag, 1. Oktober, ab 20 Uhr trifft die A-Jugend der TSV Burgdorf auf HSG Schwanewede-Neuenkirchen. TSV-Trainer Carsten Schröter erwartet von seiner Mannschaft einen Erfolg, denn die Ziele in dieser Saison sind hoch gesteckt und da darf kein Heimspiel verloren gehen. Die Gäste haben sich mit dem 8. Platz in der vergangenen Saison gerade noch für die Regionalliga qualifiziert und gelten als nicht so spielstark. Das sollte die TSV ausnutzen, um möglichst schnell einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten und dann einen sicheren Sieg anzusteuern.