Lehrter SV und TSV Burgdorf III wollen 2. Pokalrunde überstehen

Durch welche Lücke muss der Ball ins Tor. Der Lehrter Rückraumschütze Luke Jeremias versucht einen Treffer zu markieren. (Foto: st)

TSV Burgdorf III kann in eigener Halle SG Zweidorf/Bortfeld bezwingen

ALTKREIS (st). Am kommenden Wochenende steht in der Region Hannover der Pokal des niedersächsischen Handballverbandes (HVN) auf dem Programm und der Lehrter SV sowie die TSV Burgdorf III stehen in der 2. Runde und wollen die nächste Ebene erreichen. Der Oberligist Lehrte wird in der in Turnierform ausgetragenen Runde dabei in Sulingen antreten, die TSV hat Heimrecht und hofft auf eine gute Form.
Die 2. Runde des HVN-Pokals könnte zu einer spannenden Angelegenheit werden. Der Lehrter SV wird sich am Sonnabend, 31. Oktober, zunächst ab 17 Uhr gegen die HSG Nienburg durchsetzen müssen, um dann auch das Endspiel noch bestreiten zu können. Die Nienburger spielen, wie der LSV, ebenfalls in der Oberliga und nehmen einen Mittelfeldplatz ein. Für Trainer Lutz Ewert ist die HSG durchaus bezwingbar, aber Michael Thiede und Co müssen schon einen guten Tag erwischen. Der Pokal gehört zwar nicht zu den beliebtesten Wettbewerben, aber der LSV könnte sich für die nächsten Partien in der Oberliga einspielen. Ein Erfolg könnte Selbstvertrauen und Spielpraxis bringen.
Bei einem Sieg würden die Ewert-Schützlinge gleich im Anschluss ab 19 Uhr auf den Sieger der Partie TuS Sulingen gegen Eintracht Hildesheim II treffen. Auch gegen diese beiden Teams sind die Lehrter, wenn die Kraft noch reicht, keinesfalls chancenlos. Ein Erreichen der 3. Runde ist also realisierbar.
Die TSV Burgdorf III geht am Sonntag, 1. November, ab 13 Uhr, als Außenseiter in die Pokalrunde in der Halle der Gudrun-Pausewang-Schule in Burgdorf. Zunächst erwartet den Verbandsligisten um Coach Andrius Stelmokas die SG Zweidorf/Bortfeld und in dieser Begegnung wollen die TSVer mit einer guten Leistung überzeugen. Mit den eigenen Fans im Rücken ist ein Sieg möglich, wenn die Konzentration stimmt, die Torquote entsprechend hoch ist und die Defensive aggressiv in die Zweikämpfe geht. Sollte die Mannschaft um Robin Kothe diese Hürde nehmen, dann wartet ab 17 Uhr der Sieger der Begegnung zwischen den beiden Oberligisten SG Börde Handball und HSG Schaumburg-Nord. Die Schaumburger sind klarer Favorit, aber der Pokalwettbewerb hat ja bekanntlich eigene Gesetze. Ein erfolgreiches Abschneiden der TSV III wäre schon eine Überraschung, dennoch will der Gastgeber alles versuchen, um die dritte Pokalrunde auf HVN-Ebene zu erreichen.