Lehrter SV kann mit einem Sieg Boden gut machen

Gedränge am Siebenmeterpunkt, der LSV-Spielmacher Marcel Wendt kann sich trotzdem durchsetzen und erzielt einen Treffer für Lehrte. (Foto: Holger Staab)

TSV Burgdorf II ist bei der SG Hohnhorst/Haste nur Außenseiter

ALTKREIS (hs). Am 9. Spieltag der 3. Liga stehen die Handballer des Lehrter SV weiter unter Druck. Im Auswärtsspiel bei Tabellenschlusslicht SVH Kassel ist ein doppelter Punktgewinn eine Pflichtaufgabe. Außenseiter ist dagegen die TSV Burgdorf II im Oberligapunktspiel. Bei der SG Hohnhorst/Haste ist kein Erfolg eingeplant, umso überraschender wäre bei einer überdurchschnittlichen Leistung ein Punktgewinn, der die Reserve weiterhin im Mittelfeld postieren würde. Damit der schwache Saisonstart zu den Akten gelegt werden kann, sollte TuS Altwarmbüchen in der Verbandsliga beim MTV Obernkirchen einen Sieg schaffen.
Das Ziel „9. Tabellenplatz“ und der damit verbundene Klassenerhalt in der neuen eingleisigen 3. Liga wird vom Lehrter SV weiter ins Auge gefasst. Es wird aber nicht einfach werden, denn nach 2:14-Punkten in den ersten acht Partien muss die Mannschaft das Feld jetzt von hinten aufrollen. Was wäre besser, als ein Sieg beim Tabellenschlusslicht SVH Kassel. Am Sonnabend, 13. November, ab 19 Uhr kann der LSV diese Aufgabe meistern.
Die Entwicklung ist dabei durchaus positiv zu beurteilen. Mit dem ersten doppelten Punktgewinn gegen HSC Bad Neustadt haben Tobias Schmidt und seine Mitspieler Selbstvertrauen getankt und wollen weitere Punkte sammeln. Nach einer kurzen und willkommenen Pause haben die Spieler um Coach Lutz Ewert wieder Kräfte sammeln können. Kassel ist sicherlich eines der schwächeren Teams der Liga und hat große Defizite im Abwehrverhalten. Das muss von den Lehrter Angreifern schonungslos ausgenutzt werden, um die Lücken in der gegnerischen Deckung zu finden.
Die TSV Burgdorf II konnte ihre Anhänger bisher weder überzeugen noch enttäuschen. Die Mannschaft um Trainer Thomas Engler spielt, wie nicht anders erwartet, mit recht unterschiedlichen Leistungen, konnte am vergangenen Wochenende aber einen 36:27-Sieg gegen HSG Nienburg feiern. Am Sonntag, 14. November, reisen die TSVer nun zur SG Hohnhorst/Haste und treffen auf einen Geheimfavoriten der Oberliga. Aber nicht nur die Stärke und 10:6-Punkte der Gastgeber dürfte den Burgdorfern Respekt einflößen. Mit Spielertrainer Stefan Schmidt ist auch ein ehemaliger Burgdorfer in einer Führungsposition und wird alles versuchen, um gegen seine ehemalige Mannschaft einen Sieg zu schaffen. In der vergangenen Saison gab es im Aufeinandertreffen beider Teams zwei Unentschieden. Sowohl in eigener Halle (36:36) wie auch in Hohnhorst (27:27) teilten sich beide Teams die Punkte.
Eine schwere Aufgabe hat auch TuS Altwarmbüchen in der Verbandsliga zu bewältigen. Am Sonntag ab 17 Uhr treten sie beim MTV Obernkirchen an. Eine Verbesserung in der Tabelle ist nur mit einem Auswärtserfolg möglich. Eigentlich kann Altwarmbüchen jeden Gegner in dieser Liga Paroli bieten, allerdings ist schon eine gute Leistung über die komplette Spielzeit notwendig. Der unbedingte Wille zum Sieg muss in den Köpfen der Spieler um Coach Jens Zupke vorhanden sein, dann können sie auch mit zwei Pluspunkten die Heimreise antreten.
In der Oberliga der Frauen hat die TSV Burgdorf eine kurze Anreise, ist aber gegen eine Spitzenmannschaft gefordert und somit krasser Außenseiter. Am Sonntag, 14. November, ab 17 Uhr ist das junge Team um Trainer Thomas Löw beim Spitzenreiter SV Garßen Celle II zu Gast.
Die A-Jugend der TSV Burgdorf erwartet mit Spannung das Derby gegen TSV Anderten. Bereits am Freitag, 12. November, ab 19 Uhr wollen die Nachwuchshoffnungen der TSV dieses wichtige Spiel im Kampf um die beiden ersten Tabellenplätze, die die Qualifikation zur Jugendbundesliga bedeuten, gewinnen.