Lehrter SV hofft auf Fanunterstützung im wichtigen Heimspiel

Wer steigt am höchsten, die Abwehr des Gegners oder Arne-Peter Leunig, der hier die Entscheidung zum Wurf oder zum Abspiel an seinen Teamkameraden Fabian Kieslich treffen muss. (Foto: Holger Staab)

Nur ein Erfolg hilft dem LSV gegen HSG Nieder-Roden im Abstiegskampf weiter

ALTKREIS (hs). Der Handball-Dezember in der Region Hannover ist erreicht. Die Mannschaften aus dem Altkreis Burgdorf haben noch drei Spieltage im alten Jahr vor sich und wollen von der 3. Liga abwärts noch fleißig Punkte sammeln, um den Jahreswechsel gelassen und mit Zuversicht für die zweite Hälfte der Saison verbringen zu können. Der Lehrter SV als klassenhöchstes Team hat am kommenden Wochenende eine gute Chance auf einen Erfolg gegen HSG Nieder-Roden. TSV Burgdorf II bei TV Eiche Dingelbe und TuS Altwarmbüchen bei HSG Plesse-Hardenberg haben dagegen Auswärtsspiele und werden für Pluspunkte an ihre Leistungsgrenzen gehen müssen.
Der Lehrter SV ist in der 3. Liga Ost keinesfalls abgeschlagen und hat sein Ziel, einstelliger Tabellenplatz und damit Qualifikation für die neue 3. Liga, noch nicht aus den Augen verloren. Bei 15 Vereinen in der Liga ist die untere Tabellenhälfte dicht zusammengedrängt und durch eine kleine Erfolgsserie, könnte schnell ein Platz unter den ersten 8 oder 9 Mannschaften erreicht werden. Auch durch den schwachen Saisonstart haben die Lehrter aber erst sechs Punkte sammeln können. In den letzten drei Partien des Jahres gegen HSG Nieder-Roden, bei TV Gelnhausen und gegen HG 85 Köthen sollen noch Punkte herausspringen.
Die nächste Aufgabe ist aber bekanntlich immer die schwerste Aufgabe. Im Heimspiel am Sonnabend, 4. Dezember, ab 18.30 Uhr heißt der Gegner Nieder-Roden. Trainer Ewert erwartet gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ein engagiertes Spiel seiner Mannschaft und warnt seine Defensive vor den HSG-Toptorschützen Stefan Seitel und Timo Kaiser. Beide Akteure können ein Spiel entscheiden und sollten eng markiert werden. Gelingt es Hendrik Benckendorf und seinen Mitspielern, von Beginn hellwach zu sein und die Chancen in Treffer umzuwandeln, dann sollte ein wichtiger Sieg realisierbar sein.
In der Oberliga befindet sich die TSV Burgdorf II im Mittelfeld der Tabelle und hat nach dem starken 43:41-Sieg gegen SV Aue Liebenau 12:10-Punkte auf dem Konto. Die Ausbildungsmannschaft will aber ein wenig mehr und in den letzten Spielen des Jahres noch ein paar Plätze gutmachen. Das Vorhaben könnte mit einem Sieg am Sonnabend ab 18.30 Uhr bei TV Eiche Dingelbe einen guten Anfang nehmen. Der Gastgeber ist Tabellennachbar der TSV und bezwingbar, wenn Frederic Repke und Co ihre Auswärtsschwäche ablegen können. Werden Dingelbes Spielmacher Markus Wächter und Rückraumshooter Jan Kolja Strube in ihren Aktionen gestört, dann wird ein doppelter Punktgewinn möglich sein.
TuS Altwarmbüchen hat am Sonntag, 5. Dezember, ab 17 Uhr eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Bei der HSG Plesse-Hardenberg sind sie Außenseiter. Aber diese Rolle könnte dem Team um Trainer Jens Zupke liegen, denn sie können frei aufspielen. In der Sporthalle II in Nörten-Hardenberg ist durch einen Sieg bei optimaler Chancenauswertung eine bessere Zwischenplatzierung in der Verbandsliga im Bereich des Möglichen.
Einen vermeintlich leichten Gegner haben die Frauen der TSV Burgdorf am Sonntag ab 15 Uhr vor sich. Trainer Thomas Löw warnt seine Spielerinnen allerdings vor VfL Wittingen. Die dürfen nicht unterschätzt werden, sonst ist schnell eine Heimpleite kassiert. Die TSV möchte in der Spitzengruppe bleiben, die dicht zusammengedrängt ist. Nur ein Erfolg macht das möglich.
Zu einem absoluten Spitzenspiel kommt es in der Regionalliga der A-Jugend. Die TSV Burgdorf muss dazu am Sonntag zu Eintracht Hildesheim reisen. Ab 11 Uhr spielt der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten. Die TSV will in Hildesheim einen Auswärtssieg, um weiter im Kampf um den Titel mitsprechen zu können.