Laura Heisterkamp schwimmt der Konkurrenz erneut davon

Die Männerstaffel der SG Lehrte/Sehnde mit Lukas Hegemann, Philipp Weber, Karsten Kanitz und Jonas Hesse (v. l.) wurde Zweiter über 4 x 50 Meter Lagen. (Foto: Wolfgang Philipps)

Wettergott spielt auch zum LSV-Jubiläum mit / Fünf Siege für den Gastgeber

LEHRTE (r/jk). „Sonne – Wasser – Luft“: Titel und Motto der aktuellen Festschrift zum 90-jährigen Jubiläum der Schwimmabteilung des Lehrter SV trafen auch zum traditionellen Sommerschwimmfest der SG Lehrte/Sehnde (Lehrter SV/TV Eintracht Sehnde) voll zu: Bei der 29. Auflage der Traditionsveranstaltung im Lehrter Freibad hielt bereits zum 25. Mal das Wetter und machte dieses bei strahlenden Sonnschein und erneut über 1000 Starts auch beim Jubiläum zu einem Erlebnis.
Für den größten Coup aus Sicht des Gastgebers sorgte bei durchweg dicken Starterfeldern die erst elfjährige Laura Heisterkamp: Die Landesjahrgangsmeisterin gewann in 1:21,65 Minuten nicht nur gegen ältere Konkurrenz ihr Rennen über 100 Meter Schmetterling der C-Jugend, sondern war damit auch zweitschnellste Schwimmerin der gesamten Veranstaltung. Insgesamt fünfmal standen Aktive der SG Lehrte/Sehnde in ihren Rennen ganz oben: Über 100 Meter Freistil der A-Jugend verpasste Philipp Weber mit 1:00,44 Minuten nur knapp die magische Minutengrenze auf dieser Strecke. Lara Noemi Klopp verbesserte über 50 Meter Schmetterling ihre beste Bestzeit um gleich fünf Sekunden auf 44,15 Sekunden. Die sechsjährige Lynn Marie Weiner legte 41,12Sekunden über 50 Meter Freistil. Jasmin Schmugge rundete über 200 Meter Brust der B-Jugend mit 3:13,89 Minuten das Ergebnis ab.
Zwei umjubelte Silbermedaillen gab es in den Staffelrennen über 4 x 50 Meter Lagen: Die Männerstaffel mit Lukas Hegemann, Philipp Weber, Karsten Kanitz und Jonas Hesse legte schnelle 2:18,15 Minuten hin, gleiches gelang beim Rennen der Jugend C und D dem Quartett Svenja Salkowski, Lea Schmundt, Laura Heisterkamp und Lara Noemi Klopp mit 2:45,02 Minuten – beide Teams mussten jeweils nur den Nachwuchsteams des früheren Bundesligisten SGS Hannover den Vortritt lassen.
„Die Stimmung war gut, und die Vereine wollen im nächsten Jahr wieder kommen“, zog LSV-Schwimmwart Heinrich Tann ein zufriedenstellendes Fazit. Am Tag zuvor hatte die Abteilung bereits Lob von Verbandsseite für die Ausrichtung der Endrunde im Wasserball-Bezirkspokal der Frauen erhalten.