Kampf um den Klassenerhalt

Die TSV Burgdorf will am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Verbandsklasse Hannover schaffen. (Foto: TSV Burgdorf)

Badminton-Mannschaft der TSV Burgdorf will am letzten Spieltag in eigener Halle die nötigen Punkte holen, um weiter in der Verbandsklasse zu spielen

BURGDORF (r/fh). Showdown in der Sporthalle des Gymnasiums: Am letzten Punktspieltag hat die erste Badminton-Mannschaft der TSV Burgdorf den Klassenerhalt in der Verbandsklasse Hannover selbst in der Hand - und das in der eigenen Halle. In der dritthöchsten Spielklasse des Niedersächsischen Badminton-Verbandes steht sie zur Zeit mit 9:15 Punkten auf Platz 5 vor dem punktgleichen MTV Boffzen, der aber ein schlechteres Spielverhältnis aufweist.
Am Samstag, 16. Februar, dem letzten Spieltag der Saison, muss das Team um Mannschaftsführer Fabian Sperber in der Sporthalle am Berliner Ring ab 15 Uhr noch zwei Partien absolvieren. "Gegen den Tabellenzweiten TuS Germania Hohnhorst wäre ein Punktgewinn sicherlich eine Überraschung", räumt Sprecherin Monika Fromme ein. Doch in der zweiten Partie gegen die SG Eilsen/Bückeburg/Pyrmont könnten die Burgdorfer mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen. Bei einem Unentschieden müssten sie je nach Ergebnis aus den anderen Partien noch ein wenig zittern.
Beim zurückliegenden Spieltag am 26. Januar hat die TSV Burgdorf gegen den SV Harkenbleck III ein Unentschieden erreicht. Gegen den Tabellendritten aus Hannover mussten sie eine 2:6-Niederlage einstecken; lediglich Marius Hartmann und Fabian Sperber konnten in ihren Einzeln punkten. In vielen Spielen ging es aber knapper zu, als es der Endstand vermuten lässt. Drei Spiele verloren die Auestädter jeweils im dritten Satz: das Damendoppel von Christina Bartels und Leona Reinert, das Mixed von Martin Morawitzky und Leona sowie das Dameneinzel von Kathleen Schön. Und auch das Doppel von Enrico Wenzel und Martin Morawitzky (19:21, 19:21) sowie das Einzel von Philipp Fromme gingen relativ knapp verloren. „Mit etwas mehr Cleverness und ein wenig mehr Glück wäre zumindest ein Unentschieden möglich gewesen“, resümierte Mannschaftsführer Fabian Sperber nach dem Spiel enttäuscht.