Jürgen Bätjer erwartet einen Heimsieg

Justin Magnus Behr von der HSG Burgwedel hat nur noch den Torwart vor sich und kann für sein Team einen Treffer erzielen. (Foto: st)

HSG Burgwedel kann TV Gelnhausen bezwingen und in der Tabelle klettern

BURGWEDEL (st). Mit viel Schwung und Konzentration über 60 Spielminuten will die HSG Burgwedel gegen TV Gelnhausen auftreten. In der 3.Liga Ost wird der 19. Spieltag angepfiffen und am Sonnabend, 4. Februar, ab 19 Uhr steht für die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer ein Heimspiel auf dem Spielplan. Die Partie soll für die Burgwedeler erfolgreich enden und deshalb ist nicht nur die Unterstützung der Fans gefragt, die HSG muss sich von der ersten Minute an kämpferisch präsentieren, denn der Gegner wird nicht im Vorbeigehen zu bezwingen sein.
Die Partie gegen TV Gelnhausen ist bereits die vierte Begegnung im Jahr 2017 und die HSG Burgwedel hat sich trotz schwerer Aufgaben bisher recht robust und zielstrebig gezeigt. Bei der SG LVB Leipzig, gegen Spitzenreiter Eintracht Hildesheim und zuletzt bei HSG Hanau zeigte das Team um Tim Zechel durchaus Charakter. Niemand erwartet von den Burgwedelern Wunderdinge, aber ein gesicherter Mittelfeldplatz mit Blickrichtung in das obere Tabellendrittel ist mit dem entwicklungsfähigen Team durchaus realisierbar. Leider ist der HSG auch in diesem Jahr das Verletzungspech treu und die Mannschaft wird Sonnabend ohne Maurice Herbold und Eric Gülzow antreten müssen.
Für einen guten Start in den Februar brauchen die Bätjer-Schützlinge gegen den TV am Sonnabend einen Sieg und der wird vom Trainer gefordert. Die Erreichung des Zieles ist keine leichte Aufgabe, das zeigt schon die 22:25-Niederlage in Gelnhausen im September 2016 in der Hinrunde der Saison. Auswärts nur 22 Treffer zu erzielen, ist meist gleichbedeutend mit einer Niederlage und deshalb will der Gastgeber hier ansetzen und Chancen nicht nur herausspielen, sondern sie in zählbare Tore umwandeln. Eine gute Chancenauswertung ist Voraussetzung für einen doppelten Punktgewinn. Aber auch eine gute Abwehrleistung wird nötig sein, um die Gäste auf Distanz zu halten. Das Auswärtsteam kämpft um jeden Punkt, denn Gelnhausen will nicht in Abstiegsgefahr geraten. Das wird in der Burgwedeler Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ ebenfalls so sein und deshalb ist für die HSG Vorsicht geboten.
Im Hinspiel konnten Kay Behnke und Co bis zur 41. Spielminute und dem Zwischenstand von 15:15 eine ausgeglichene Partie abliefern. Individuelle Fehler sorgten dann aber für einen Rückstand, der bis zum Ende von Gelnhausen verteidigt werden konnte. Die meisten Treffer auf Seiten der Hausherren erzielte im Hinspiel Fabian Ehrlich (7), aber auch Sven Schreiber (5) und Matthias Jambor (4) zeichneten sich als gefährliche Torschützen aus. Die starken Angreifer des Gegners müssen die Niedersachsen enger bewachen und früh am Torwurf hindern, damit sie keine Gegentore erzielen. Im Gästetor stehen mit Julian Lahme und Sven Hartig reaktionsschnelle Keeper, die nur mit gezielten Würfen überwunden werden können. Kann die HSG von Beginn an treffsicher agieren und die Torwarte verunsichern, dann könnte das ein wichtiger Faktor für einen Sieg sein. Gelingt das nicht, dann muss sich jeder Treffer erarbeitet werden. Letztlich hat der Gastgeber aber das bessere Spielerpotenzial und sollte mit Heimstärke und Engagement und dem unbedingten Willen zum Erfolg punkten können. Zwei Pluspunkte würden dem Bätjer-Team Auftrieb geben und für den nächsten Spieltag Selbstvertrauen bringen. Am 11.Februar reist die HSG Burgwedel zum Tabellenschlusslicht TV Kirchzell und will dann gleich einen weiteren Erfolg sicherstellen, um in der Tabelle vielleicht einen kleinen Sprung nach oben machen zu können.