Jetzt geht’s endlich los: „96“ morgen gegen Standard Lüttich

Tim Kirk aus Isernhagen hat zwei Tickets gegen Borussia Dortmund gewonnen

REGION (ho). Die Generalprobe vor der Partie gegen Standard Lüttich ist völlig „in die Hose“ gegangen. Nach einer indiskutablen, läuferisch und kämpferisch sehr schwachen Leistung unterlagen „unsere Roten“ beim VfB Stuttgart mit 0:3 und rutschten in der Bundesliga-Tabelle auf Platz 9 ab. Es hatte den Anschein, als ob alle Spieler mit ihren Köpfen schon beim Europa League-Spiel gegen Lüttich zu sein schienen – anders ist dieser Auftritt bei den keineswegs übermächtigen Stuttgartern zu erklären.
Diese 0:3-Schlappe weckte aber bei sieben MARKTSPIEGEL-Leserinnen und Lesern Hoffnungen auf den Gewinn von zwei Sitzplatz-Tickets für die bereits ausverkaufte Partie gegen den amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund am kommenen Sonntag: Sie hatten unter 920 Einsendungen den richtigen Ausgang des Stuttgart-Spiels bei unserem Tipp-Spiel vorausgesagt. Tim Kirk aus Isernhagen wurde dann aus dem Lostopf als Gewinner gezogen und darf sich in der Großburgwedeler Geschäftsstelle die begehrten zwei Karten, inkl. Parkschein, abholen. Herzlichen Glückwunsch!
Bevor es jedoch am Sonntag gegen die „Borussen“ geht, „steigt“ am morgigen Donnerstagabend um 19 Uhr (live bei Kabel 1 und Sky) das von allen Fans heißersehnte Auftaktspiel in der Euro-League-Gruppenphase gegen Standard Lüttich (nach dem 1:0-Sieg gegen KVS Westerlo derzeit Tabellenfünfter der belgischen „Jupiler League“) in der vermutlich NICHT ausverkauften AWD-Arena! Der Ansturm der Fans – auch in den MARKTSPIEGEL-Geschäftsstellen – war riesengroß, die Abgabe der drei Spiele nur im Paket kein Problem. Nur – es gab keine Tickets! Nachdem Dauerkarteninhaber und 96-Mitglieder eine Woche lang Vorverkaufsrecht genossen (völlig legitim), sollte am vergangenen Dienstag, 6. September, der freie Vorverkauf der restlichen 9.000 Tickets starten.
Mit einer lapidaren Mail „aus organisatorischen Gründen ist es nicht möglich ...“ wurde den 75 Vorverkaufsstellen im Umland mitgeteilt, dass die heißbegehrten Karten nur in den eigenen Vorverkaufsstellen erhältlich sind. Ein „Schlag ins Gesicht“ für alle 96-Fans, die nun mal keine Möglichkeit oder Zeit haben/hatten, deshalb in die Stadt zu fahren. Bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe lag die Auslastung bei 93 % - das bedeutet, 2.500 freie Plätze. Sollte das so bleiben, hat „96“ zukünftig ein großes Imageproblem: Sportlich hui – organisatorisch pfui!
Wer jetzt noch ein 3er-Paket erwerben möchte, hat vermutlich noch die Möglichkeit, in den 96-Fanshops an der AWD-Arena und in der Rathenaustraße sein Glück zu versuchen.