Im Viertelfinale kam der Yurdumspor-Express zum Stehen

Nur mit viel Mühe kann Adler-Torhüter Markus Olschar vor dem heranfliegenden Burgdorfer Dennis Yeboah retten. (Foto: Jens Kamm)

TSV Kleinburgwedel schaltete Bezirksligist TuS Altwarmbüchen nach Elfmeterschießen aus

HÄNIGSEN/SORGENSEN (de). Unter den schlechten Witterungsverhältnissen litten am Mittwochabend die Viertelfinalspiele um den MARKTSPIEGEL-Cup, die in Hänigsen und Sorgensen ausgetragen wurden. So blieb die Besucherzahl hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem ließen es sich 250 Zuschauer nicht nehmen, bei den insgesamt vier Partien mit dabei zu sein. Für die größte Überraschung des mit 23 Mannschaften besetzten MARKTSPIEGEL-Cups sorgte der TSV Kleinburgwedel, dem als Kreisligisten der Sprung ins Halbfinale gelang.
TuS versagten die Nerven
Die Mannschaft von Trainer Matthias Löw brachte in Hänigsen das Kunststück fertig, den Bezirksligisten TuS Altwarmbüchen aus dem Wettbewerb zu werfen, der durch ein Freilos in das Viertelfinale eingezogen war. In einer spannenden Auseinandersetzung benötigten die Kleinburgwedeler allerdings ein Elfmeterschießen, um in die Runde der letzten Acht einzuziehen. Nach regulärem Spielverlauf endete die Partie nach Toren von Kleinburgwedels Steffen Arnoldt (24.) und Altwarmbüchens Shahin Amany (62.) 1:1-Unentschieden, so dass ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Nachdem Servet Savucu für den TuS Altwarmbüchen und Inkan Duran für den TSV Kleinburgwedel ihre Elfmeter verschossen, machten es danach Cahit Dinc, Öczkan Dinc, Seki Eser und Önder Toku für den TSV Kleinburgwedel besser, indem sie verwandeln konnten. Auf Seiten des TuS Altwarmbüchen erwiesen sich Philipp Rietzke, Philipp Garbotz und Dominik Mund als treffsichere Schützen, während Steve Schumann als zweitem Altwarmbüchener Spieler die Nerven einen Streich spielten, als er seinen Elfmeter verschoss. Somit gingen die Kleinburgwedeler als 5:4 (1:1/1:0)-Sieger vom Platz, während der TuS Altwarmbüchen ausscheiden musste.
Yurdumspor ohne Chance
Im Eröffnungsspiel des Viertelfinales traf in Hänigsen der Bezirksligist SV Ramlingen/Ehlershausen II auf die Überraschungsmannschaft des SV Yurdumspor Lehrte, der als Kreisklassenverein die klassenhöheren Kreisligisten SV 06 Lehrte und Hertha Otze sowie den Klassengefährten SV Sorgensen hinter sich gelassen hatte. „Das Ergebnis geht für Ramlingen in Ordnung. Diesmal hatten wir keine Chance“, zeigte sich Yurdumspor-Coach Özen Keyik nach dem 1:4 (0:2) Pokalaus als fairer Verlierer. So führten die Ramlinger durch Tore von Mirko Blech (10.), Florian Koch (25.) und Nehat Savucu (44. per Foulelfmeter) und erneut Mirko Blech (46.) bereits mit 4:0, ehe dem Außenseiter aus Lehrte durch Sevket Sönmetz noch der Ehrentreffer zum 1:4-Endstand gelang.
Heftige Regenfälle sowie ein teilweise mit Pfützen übersäter Platz in Sorgensen ließen für die Spieler und Zuschauer beide Partien zu keinem Vergnügen werden. Im Eröffnungsspiel reichte dem FC Lehrte als Gruppensieger ein frühes Tor des erst 19-jährigen Lucas Frenzel in der 2. Minute zum 1:0 (1.0)-Sieg über den TSV Engensen, der durch ein Freilos in das Viertelfinale eingezogen war. „Uns fehlte dadurch die Spielpraxis“, klagte nach der Partie Engensens Trainer Michael Hoffmeister, dessen Elf durch Neuzugang Mirsa Aziri vom Heesseler SV die Chance zum Ausgleich in der 30. Minute vergab, als er mit einen umstrittenen Strafstoß, nach Foul von Fabian Denecke an Adnan Zuko, an FC-Torhüter Lars Triebe scheiterte.
Im zweiten Spiel wurde der Landesligist TSV Burgdorf gegen den Bezirksligisten Adler Hämelerwald seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 2:0 (1:0). „Ich bin trotz der Niederlage mit meiner Mannschaft zufrieden. Sie hat ihre Defensivarbeit ordentlich erledigt“, fand Adler-Trainer Lars Bischoff, während Burgdorfs Coach Ulrich Pigulla zufrieden über den Pflichtsieg war. „Wir haben heute nichts zugelassen und sind damit verdient ins Halbfinale eingezogen.“