Hertha Otze geht nach der Winterpause auf Klettertour

Hertha Otze und SV Ramlingen/Ehlershausen II wollen nach der Rückrunde zur Klettertour ansetzen. Die beiden Mannschaften haben bisher die wenigsten Spiele in der Kreisliga absolviert. (Foto: Kamm)

Trainer Dirk Bierkamp will Saison als Fünfter beenden

OTZE (de). Zu den positiven Überraschungen in der Kreisliga zählt in dieser Saison ohne Zweifel der SV Hertha Otze. Während die Herthaner in den letzten beiden Jahren nach dem Wiederaufstieg in die Kreisliga als Tabellenelfter (Saison 2010/2011) und Tabellendreizehnter (Saison 2011/2012) stets auf Tuchfühlung mit den Abstiegsplätzen blieben, sieht es in dieser Saison anders aus, obwohl der momentane 10. Rang nicht unbedingt darauf schließen lässt. Zehn Punkte zu den Abstiegsplätzen lassen bereits heute den Schluss zu, dass die Otzer in dieser Saison nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten werden. Zumal Trainer Dirk Bierkamp einen triftigen Grund nennen kann, weshalb seine Mannschaft erst 18 Punkte verbuchen konnte. „Wir haben zusammen mit unserem Nachbarn SV Ramlingen/Ehlershausen II mit erst 12 Begegnungen die mit Abstand wenigsten Spiele aller Mannschaften ausgetragen, die bereits bis zu vier Partien mehr absolviert haben. Daher täuscht das Tabellenbild“, stellte Dirk Bierkamp zu Recht fest.
In den bisherigen 12 Pflichtspielen gingen die Herthaner sechs Mal als Sieger und sechs Mal als Verlierer hervor. Eine Punkteteilung gab es nicht zu verzeichnen. In den bisherigen fünf Heimspielen siegten die Otzer gegen MTV Ilten II (5:2), FC Neuwarmbüchen 3:1 und SpVg Laatzen (2:1), während die Herthaner zu Hause gegen TuS Altwarmbüchen (1:2) und TSV Friesen Hänigsen (1:3) den Kürzeren zogen. Auf fremden Plätzen siegten die Otzer beim TSV Arpke (3:2), Sportfreunde Aligse (8:2) und 06 Lehrte (3:1), während es beim SuS Sehnde (1:4), Yurdumspor Lehrte (2:3), SC Hemmingen/Westerfeld (1:3) und BSV Gleidingen (0:5) Niederlagen gab.
Neuzugänge versprechen einiges
Damit der SV Hertha Otze zum Saisonschluss in der Kreisliga sein Saisonziel mit dem Erreichen des avisierten 5. Tabellenplatzes verwirklichen kann, haben die Herthaner in der Winterpause mit drei Neuzugängen eine Kurskorrektur ihres Spielerkaders vorgenommen. Dabei handelt es sich mit Dominik Düsterhus (27) von Niedersachsen Döhren und Fabrizio Pizzo (25) vom TSV Katensen um zwei ehemalige Herthaner, die bis zum Ende der abgelaufenen Saison bereits für die Otzer spielten. Beim dritten Neuzugang handelt es sich um Marcus Wulf (39) von der TSV Burgdorf II, der als ehemaliger Landesligaspieler mit seiner Routine den Herthanern weiterhelfen soll. „Zum Glück kehren nach langer Verletzungspause mit Andreas Schaf und Marcel Castronovo zwei Spieler zurück, die zur Stabilisierung unserer Abwehr beitragen werden“, ist Dirk Bierkamp überzeugt.
Nicht mehr zum Kader gehören Salvatore Castronovo und Fabian Ernst, die sich beide dem Kreisklassenverein TSV Katensen angeschlossen haben.