Heimsieg gegen Fredenbeck nicht ausgeschlossen

Kay Behnke von der TS Großburgwedel will seine Gegenspieler fest in den Griff nehmen und keinen Durchbruch zulassen. (Foto: st)

TSG will Erfolg gegen den VfL wiederholen

BURGWEDEL (st). Mit einem Heimsieg könnte die Turnerschaft Großburgwedel am kommenden Wochenende den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffen. Aber der Gegner ist eigentlich kein Abstiegskandidat und so müssen die Spieler von Trainer Jürgen Bätjer schon eine überdurchschnittliche Leistung abliefern, um gegen den VfL Fredenbeck bestehen zu können. Unterstützt werden könnten sie von den TSG-Fans, denn am Sonnabend, 15. November, ab 19 Uhr steht ein attraktives Spiel bevor und die Halle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“ ist für eine spannende Partie bereit.
Mit einem Sieg und damit zwei Pluspunkten wären Bätjer und auch die Mannschaft sicherlich einverstanden. Dazu muss aber eine couragierte und stabile Vorstellung über 60 Minuten geboten werden. Die Gäste konnten zwar in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt schaffen, sind in der laufenden Spielzeit mit 7:3-Punkten gut aus den Startlöchern gekommen, mussten dann aber vier Pleiten in Folge einstecken und stehen jetzt im gefährdeten Mittelfeld.
Die Mannschaft um Trainer Andreas Ott hat bisher die meisten Punkte auswärts erzielen können. Das sollte eine Warnung für die TSG sein, denn Erfolge beim OHV Aurich (29:27), bei SV Post Schwerin (30:24) und ein Remis bei den Füchsen Berlin II (27:27) sind nicht einfach im Vorbeigehen zu schaffen. Die neuen Spieler Karol Moscinski, Zdenek Polasek, Philipp Grote und Jürgen Steinscherer sind Verstärkungen und die haben sich prächtig in die Mannschaft integriert. Auch die etablierten Torwarte Szymon Krol und Edgars Kuksa müssen von der TSG-Offensive erstmal überwunden werden.
Es wird also eine schwere Heimaufgabe, die die Bätjer-Schützlinge mit Volldampf angehen müssen. Nach der Begegnung beim VfL Potsdam (26:32) am vergangenen Sonntag könnte das Heimspiel aber wieder für Selbstvertrauen sorgen. Der Weg kann nur ins Mittelfeld führen. Nach der schweren Zeit zu Saisonbeginn konnten sich Lennart Koch und Co noch keine Luft verschaffen und stehen auf dem letzten Tabellenplatz. Aber es muss weitergehen und besonders in eigener Halle müssen Erfolge geschafft werden.
Bisher hat die TSG zu viele Gegentreffer kassiert und steht damit an letzter Stelle der 3. Liga Nord. Die Defensive sollte sich jetzt auf ihre Stärken stützen, aggressiver agieren und mit guter Deckungsarbeit auch den Torwarten Markus Hammerschmidt und Patrick Anders Rückendeckung geben. Aus einer verstärkten Defensive, die den Gegner zu Fehlern provoziert, können die TSGer dann ihre gefürchteten schnellen Gegenstöße laufen und damit zu leichten Treffern kommen.
Individuell sollte der Gastgeber den VfLern überlegen sein. Ihre Stärken müssen Sören Kress und seine Mitspieler aber abrufen. Dann ist auch ein doppelter Punktgewinn realisierbar und der Weg aus der Abstiegszone geebnet. Am 22. November folgt dann das Auswärtsspiel bei der SG Flensburg/Handewitt II und bei dem Spitzenteam wird es sicherlich noch schwerer, einen Sieg feiern zu dürfen.