Heesseler SV will sich keine Blöße geben

Beim TuS Wettbergen wartet ein großes Stück Arbeit

HEESSEL (mj). Ereignisreiche Tage liegen hinter dem Heesseler SV. Und das hing nicht nur mit dem Fußball zusammen. So stellte sich am 5. November Nachwuchs im Hause des in Ehlershausen beheimateten Trainers des Fußball-Landesligisten ein. Emil heißt der Sohn von Trainer Niklas Mohs und seiner Lebensgefährtin Anja, der mit dem Tage seiner Geburt bereits Mitglied beim FC Schalke 04 wurde - dem derzeit leidgeplagten Lieblingsverein von Heeßels Coach.
Bei solch freudigen Ereignissen kam Niklas Mohs die Spielabsage aus Bavenstedt sicherlich nicht ungelegen, um bei der Familie bleiben zu können, statt die Freizeit auf dem Fußballplatz zu verbringen. Noch dazu, wo ihm am vergangenen Sonnabend neben den Rekonvaleszenten Pavel Peszek und Tobias Schmitt mit seinem Spielgestalter Önder Duyar einer der Leistungsträger wegen einer Grippe gefehlt hätte.
„Am Sonntag kann ich aller Voraussicht nach beim TuS Wettbergen wieder auf die drei Spieler zurückgreifen“, zeigte sich Niklas Mohs im Vorfeld der Auswärtsbegegnung zuversichtlich, dass er in Wettbergen mit seiner Bestbesetzung antreten kann. Von einer Favoritenrolle des Tabellenvierten aus Heeßel zu sprechen, entspricht nicht unbedingt der Auffassung des Heeßeler Coaches. „Unser Gegner hat als Tabellenzehnter mit 14 Punkten zwar neun Zähler weniger als wir auf dem Konto, doch muss man dabei berücksichtigen, dass der TuS Wettbergen mit erst zehn Spielen die mit Abstand wenigsten Begegnungen ausgetragen hat“, rief Niklas Mohs noch einmal in Erinnerung. Nicht ohne noch hinzuzufügen: „Ich habe unseren Gegner vor zehn Tagen bei seinem 2:0- Auswärtssieg in Stelingen beobachtet. Da habe ich hautnah erleben können,dass es nicht von ungefähr kommt, dass der TuS Wettbergen zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt hat. Ich weiß also, was meine Mannschaft am Sonntag in Wettbergen erwartet.“