Heesseler SV landete den ersten Saisonsieg

Gernot Leipold (links) setzt sich gegen Jan-Niklas Bleil durch. (Foto: Kamm)

Beim TuS Wettbergen will der kleine HSV am Sonntag nachlegen

HEESSEL (de). Aufatmen beim Heesseler SV. Im Kellerduell der Fußball-Landesliga kam der kleine HSV zu einem 6:1 (3:1)-Sieg über die SSG Halvestorf und sorgte damit für einen schönen Abschluss der Heeßeler Sportwoche. Wie wichtig der erste Saisonsieg für die Heeßeler war, beweist ein Blick auf die Tabelle der Fußball-Landesliga, wo die Heeßeler mit nur fünf Punkten trotz des Sieges einen der Plätze einnehmen, die zum Saisonende den Abstieg in die Bezirksliga bedeuten würden.
„Daran denken wir aber nicht“, sagte Trainer Niklas Mohs, der daher auch fest davon überzeugt ist, dass seine Mannschaft nach dem missglückten Saisonstart schon bald die unteren Tabellengefilde verlassen kann. „Wichtig ist erst einmal, dass wir in unserem fünften Anlauf in der Landesliga endlich unseren ersten Sieg erzielen konnten, der noch dazu sehr deutlich ausfiel“, freute sich dann auch Niklas Mohs.
Für die 1:0-Führung sorgte bereits in der 12. Minute Fabian Hellberg, der einen Freistoß von Nick Poelmeyer ins Tor köpfte. Doch währte die Freude bei den Hausherren nur kurz. Bereits nach einer Viertelstunde gelang Anatoli Deck nach einem Abwehrfehler der 1:1- Ausgleich. „Wir haben uns dadurch aber nicht beirren lassen“, sagte Heeßels Trainer, der sich bereits in der 18. Minute über die erneute Führung seiner Mannschaft freuen durfte, als Gernot Leipold nach Vorarbeit von Jonas Künne das 2:1 markierte, dem Nico Eccarius mit einem Kopfball nach Ecke von Nick Poelmeyer noch vor der Pause (35.) das 3:1 folgen ließ.
„In der 2. Halbzeit mussten wir noch mehr als nur drei Toe schießen“, fand trotz der Treffer von Jannis Iwan (54.) Nick Poelmeyer (90.) mit Foulelfmeter und erneut Jannis Iwan (90 + 1) Heeßels Trainer Niklas Mohs, der nun am Sonntag mit seiner Mannschaft beim Tabellennachbarn TuS Wettbergen nachlegen will. „In Wettbergen müssen drei Punkte her. Dann wäre alles wieder im Lot.“