Heesseler SV kann am Sonntag mit Bückeburg gleichziehen

Mit zwei Treffern war Jannis Iwan maßgeblich am Erfolg gegen den TuS Wettbergen beteiligt. (Foto: Kamm)

Niklas Mohs: „Nicht auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter.“

HEESSEL (mj). Auf den Heesseler SV ist Verlass. Auch wenn es einmal eine geraume Zeit dauern sollte, ehe der kleine HSV seine Betriebstemperatur erreicht. Beim 4:1 (1:1)-Sieg gegen den TuS Wettbergen war dies erst in der 2. Halbzeit der Fall.
Dass die Mannschaft von Trainer Niklas Mohs mit einem 1:1 in die Halbzeitpause gehen konnte, entsprach mehr dem Zufall. Zu dürftig waren im ersten Spielpart die Leistungen des Tabellendritten der Fußball-Landesliga, der von Glück sagen konnte, dass Fabian Hellberg unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff die 1:0-Führung der Wettbergener durch Tarek Rudolph aus der 4. Minute zum 1:1 egalisieren konnte.
So dürftig die Leistungen der Heeßeler in der 1. Halbzeit waren, um so stärker präsentierten sie sich nach dem Seitenwechsel. Beflügelt durch die erstmalige Führung von Jannis Iwan (49.), ließen die Heeßeler in der Folgezeit nichts mehr anbrennen. Doch dauerte es bis zur 84. Minute, ehe Moritz Peithmann das erlösende 3:1 erzielte, dem dann noch in der Schlussminute Jannis Iwan den Treffer zum 4:1- Endstand folgen ließ.
Am Sonntag hat der Heesseler SV die Gelegenheit, mit einem Sieg beim VfL Bückeburg nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen. Doch sieht Niklas Mohs seine Mannschaft nicht auf Augenhöhe mit dem Primus. „Die Bückeburger wollen aufsteigen, wir hingegen nicht absteigen.“ In wie weit die Behauptung des HSV-Coaches ernst zu nehmen ist, wird sich am Sonntag zeigen. Vielleicht könnte es von Vorteil sein, dass die Heeßeler in Bückeburg antreten müssen. Während der Spitzenreiter auswärts seine bisherigen sechs Partien alle gewinnen konnte, ließ er zu Hause in seinen bisherigen sechs Begegnungen schon zwei Unentschieden und sogar eine Niederlage gegen Germania Grasdorf (1:2) zu.