Heeßel will wieder auf den Erfolgsweg zurückkehren

Nach vier Niederlagen in Folge sind die Heeßeler weit abgefallen

HEESSEL (kd). In einem Teufelskreis befindet sich der Heesseler SV. Der Landesligaverein, der es sich nach dem knapp verpassten Aufstieg in der vergangenen Saison zum Ziel gesetzt hatte, in diesem Jahr zumindest eine gewichtige Rolle im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga zu spielen, befindet sich derzeit in einer Abwärtsspirale. Nach der vierten Niederlage in Folge mit der 0:1 (0:0)-Schlappe beim SV Bavenstedt rutschte der Heesseler SV nach neun Spielen mit erst 11 Punkten auf den 11. Tabellenplatz ab. Der Abstand zum Tabellenführer HSC Hannover beträgt bereits 14 Punkte beträgt. Zu allem Überfluss ist nun auch Trainer Niklas Mohs erkrankt, so dass er nicht nur in Bavenstedt fehlte, sondern zu befürchten ist, dass er auch in den kommenden Wochen auf Grund seiner Krankheit nicht zur Verfügung stehen wird.
So musste in Bavenstedt bereits Kotrainer Simon Kirsch die sportliche Verantwortung für die Heeßeler Mannschaft übernehmen. „Unsere Niederlage ist mehr als ärgerlich. Erst recht, weil sie erst zwei Minuten vor dem Abpfiff durch das Tor von Mustafa-Berkey-Güneri zu Stande kam“, sagte Simon Kirsch, der seine Mannschaft gegenüber der 0:6-Pleite gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen kaum wiedererkannte. „Alle Spieler habe sich voll reingekniet. Ich kann der Mannschaft nicht den geringsten Vorwurf für die Niederlage machen, da sie alles gegeben hat.“ Dass es dann letzten Endes doch nicht zum verdienten Punktgewinn reichte, lag an der schlechten Chancenverwertung des kleinen HSV. „Außerdem wurde uns in der 40. Minute ein glasklarer Elfmeter nach einem Foul an Kesip Caran verweigert“, ärgerte sich Simon Kirsch, der vor dem Spiel noch einige Rückschläge neben der Rotsperre für Steven Kriesten und durch den verletzungsbedingten Ausfall von Jannis Iwan hinnehmen musste. Kurzfristig fielen krankheitsbedingt auch noch Jan-Henrik Matthes und Jonas Künne aus. „Trotzdem haben wir uns endlich wieder so präsentiert, wie man das von einer Heeßeler Mannschaft immer gewohnt war“, freute sich Heeßels Kotrainer trotz der Niederlage.
Bereits am Sonnabend erwartet seine Mannschaft von 16 Uhr an in der Burgdorfer MARKTSPIEGEL-Arena den TuS Garbsen, der von der Tabelle her mit dem kleinen HSV auf Augenhöhe liegt. Als Tabellennachbar weisen die Garbsener nur zwei Punkte mehr auf. „Wenn wir die Leistung von Bavenstedt auch gegen TuS Garbsen wiederholen können, ist mir am Sonnabend nicht bange“, sagte Simon Kirsch, der dann auch wieder von Beginn an auf den Einsatz von Mark Wielitzka nach seinem Australien-Aufenthalt hofft.