Hannover 96 hat ein Problem in der Offensive

Kommt nach Ausfall von „Moa“, Moritz Stoppelkamp und Artur Sobiech der Systemwechsel?

HANNOVER (jk). Hannover 96 gehen langsam die Stürmer aus, um im gewohnten 4-4-2-System am Samstag gegen den FC Augsburg spielen zu können.
Für „Moa“ Abdellaoue neben Didier Ya Konan kommt der Einsatz gegen die Augsburger wohl noch zu früh, weil die Muskelverletzung noch ausheilen muss. Ein Einsatz in der Europa League in Poltawa ist da schon wahrscheinlicher.
Zu allem Überfluss zog sich Moritz Stoppelkamp am Donnerstagvormittag im Training einen Faserriss in der hinteren Oberschenkelmuskulatur zu. Dies ergab zumindest eine eingehende MRT-Untersuchung. Der 24-jährige Offensivspieler gehörte am vergangenen Sonntag zur Startformation von Hannover 96 beim 2:1-Heimsieg gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund. Wie lange Moritz Stoppelkamp ausfallen wird, ist noch offen.
Auch Neuzugang Artur Sobiech steht den „Roten“ vorerst nicht zur Verfügung. Der polnische Stürmer wurde vom DFB-Sportgericht nach seiner Roten Karte im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (2:1) wegen rohen Spiels zu einer Sperre von
drei Spielen verurteilt. Bis zum Ablauf der Sperre ist Sobiech auch für alle anderen Meisterschaftsspiele von Hannover 96 gesperrt.
Im Training am Donnerstag ließ Trainer Mirko Slomka auf jeden Fall schon einmal im 4-1-4-1 trainieren - mit Didier Ya Konan als einziger Spitze. Ob der Wechsel zum deutlich defensiveren System gegen den Tabellenvorletzten FC Augsburg, der bisher einen Fehlstart in der Bundesliga hinlegte, tatsächlich kommt, blieb aber erst einmal offen. Zumal Trainer Mirko Slomka mit Jan Schlaudraff neben Ya Konan noch eine weitere Alternative bleibt, um im bewährten Erfolgssystem 4-4-2 bleiben zu können. Auch in Poltawa hätte Slomka mit dem dann wieder zur Verfügung stehenden „Moa“ Abdellaoue wieder eine weitere Alternative für das alte System.