Handball-Nachwuchsteams der TSV und SCM treffen sich

Erik Gülzow will nicht nur die Landschaft der Insel Usedom genießen, sondern mit seiner TSG auch zwei Punkte mit nach Burgwedel nehmen. (Foto: st)

TS Großburgwedel macht eine weite Reise auf die Insel Usedom

ALTKREIS (st). Für die Handballer der Turnerschaft Großburgwedel geht die Reise am kommenden Wochenende auf die Urlaubsinsel Usedom. Zum Relaxen wird die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer aber nicht an die Ostsee fahren und ihr Punktspiel in der 3.Liga Nord spielen.
Auch die TSV Burgdorf II darf sich auf einige gute Leistungen in dieser noch jungen Saison nicht ausruhen. Im Heimspiel gegen SC Magdeburg II wird eine Topleistung für einen Sieg benötigt.
Die A-Jugend der TSV Burgdorf wird beim HSV Hamburg und bei der SG Flensburg-Handewitt gleich zweimal am Wochenende am Ball sein. Für den Lehrter SV beginnt mit dem Spiel gegen den Northeimer HC eine Serie von drei Heimspielen hintereinander.
Die TS Großburgwedel kann nach den bisher gezeigten Leistungen durchaus von einem gelungenen Start in die 3. Liga sprechen. Allerdings darf sich die Mannschaft jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen und muss weiter konzentriert und engagiert auftreten. So auch am Sonnabend, 17. Oktober, ab 19 Uhr beim HSV Insel Usedom.
Der Gastgeber hat im Gegensatz zur TSG keinen guten Start erwischt und steckt im Tabellenkeller fest. Wer jetzt aber denkt, die TSG hätte auf der Ostseeinsel in der Pommernhalle in Ahlbeck leichtes Spiel, der dürfte sich täuschen. Coach Bätjer wird seine Mannschaft vor zu laschem Auftreten warnen und verlangt eine kämpferisch überzeugende Vorstellung. Nur so wird der HSV zu bezwingen sein.
Gelingt aber ein Sieg auf Usedom, dann kann die TSG mit viel Zuversicht und Selbstvertrauen in der kommenden Woche den SV Anhalt Bernburg erwarten und sich im gesicherten Mittelfeld festsetzen.
Die Platzierung der jungen Ausbildungsmannschaft der TSV Burgdorf sagt über die Qualität im Kader einiges aus. Nur wenige Experten hätten das Team um Trainer Heidmar Felixson zu diesem Zeitpunkt der Spielzeit im Vorderfeld der Tabelle erwartet. Am Sonnabend ab 19.30 Uhr können Yannik Dräger und seine Mitspieler diesen Eindruck bestätigen. Mit einem Erfolg in eigener Halle gegen den Nachwuchs des SC Magdeburg würden sie sich weiter Respekt verschaffen.
Aber auch die Gäste der TSV sind gut in die Saison gestartet und stehen im ausgeglichenen Feld der Drittligisten gut da. Kann die TSV gleich zu Beginn ihre Heimstärke ausspielen, den SCM II fordern und Keeper Jendrik Meyer seine glänzende Form bestätigen, dann dürfte die TSV II in der Burgdorfer Halle an der Gudrun-Pausewang-Schule am Ende jubeln.
Im ersten von drei aufeinanderfolgenden Heimspielen trifft der Lehrter SV in der Oberliga Niedersachsen am Sonnabend ab 16.15 Uhr auf den Northeimer HC. Die bisher unterschiedlichen Vorstellungen der Mannschaft um Trainer Lutz Ewert lassen für Sonnabend keine Rückschlüsse auf das Ergebnis zu. Gegen den Absteiger aus der 3. Liga wollen Michael Thiede und seine Mitspieler aber versuchen, einen überraschenden Erfolg zu verbuchen.
Die Gäste stehen in der Spitzengruppe der Liga und wollen um die Meisterschaft mitspielen. Deshalb wird dem LSV für einen Sieg nur eine nahezu fehlerfreie Partie weiterhelfen.
Die A-Jugend der TSV Burgdorf absolviert am kommenden Wochenende ein Mammutprogramm. Innerhalb von zwei Tagen gastiert die TSV am Sonnabend ab 19.00 Uhr beim HSV Hamburg und am Sonntag, 18. Oktober, ab 13.30 Uhr bei der SG Flensburg-Handewitt. Mit einer konzentrierten Leistung und dem Willen zum Sieg, können in der Volksbankarena in Hamburg zwei Punkte eingespielt werden. Allerdings werden die Hansestädter sich nicht ohne Kampf in eine Niederlage fügen. Die Schützlinge von Trainer Carsten Schröter werden deshalb alles zeigen müssen, damit sie nicht mit leeren Händen dastehen.
Die Fahrt geht dann gleich weiter in den hohen Norden, wo die SG Flensburg-Handewitt am Sonntag in der Wikinghalle in Flensburg wartet. Auch hier kann durchaus ein Erfolg gelingen. Wenn die Mannschaft um Torwart Björn Oelkers die Belastung des Vortages wegsteckt und sich auch bei der SG als Einheit präsentiert, kann ein weiterer doppelter Punktgewinn herausspringen. 4:0-Punkte aus den beiden Begegnungen wären für den Verbleib in der Spitzengruppe eine Pflichtaufgabe, aber leicht wird das nicht.