Große Chancen für die TSG auf einen Erfolg

TS Großburgwedel könnte sich in der 3.Liga ein wenig Luft verschaffen

BURGWEDEL (st). Im Hinspiel beim Oranienburger HC haben sich die Spieler der Turnerschaft Großburgwedel so richtig vorführen lassen und kassierten eine 29:36-Niederlage. Das soll am Sonnabend, 21. Februar, ab 19 Uhr in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ anders werden. Die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer hofft auf einen Heimsieg und der ist durchaus realisierbar, denn Anfang Oktober 2014 spielten die TSGer weit unter ihren Möglichkeiten und haben zuletzt einige Male gezeigt, wie stark sie wirklich sind.
Noch müssen die Spieler der TSG beweisen, dass sie nicht zu den Abstiegskandidaten der 3.Liga Nord gehören und die Hinrunde der Saison durch schlechte Voraussetzungen, Verletzungen und schwache Vorstellungen eine Ausnahme gewesen ist. Chris Meiser und seine Mitspieler sind besser, als das Tabellenbild es aussagt und das schräge Bild wollen sie in den nächsten Partien wieder gerade rücken. In den bisherigen Spielen der Rückrunde haben sie schon klare und deutliche Akzente dafür gesetzt, obwohl eine echte Erfolgsserie noch nicht gestartet werden konnte.
Die kleine Pause am vergangenen spielfreien Wochenende wird dem Team aber auch gut getan haben und jetzt stehen Spiele auf dem Programm, die durchaus erfolgreich gestaltet werden können. Zunächst heißt die Aufgabe Oranienburger HC und das ist ein Gegner, der in eigener Halle bezwungen werden sollte. Allerdings darf nicht von einer Pflichtaufgabe gesprochen werden, denn wie das Hinspiel beweist, sind die Gäste in der Lage, auch gute Ergebnisse und Siege zu erzielen.
Ganz sorgenfrei sind die Oranienburger aber nicht und könnten noch in den Abstiegssog hineingezogen werden. Deshalb werden sie in Burgwedel engagiert und mit dem Willen zum Erfolg auftreten. Darauf muss die TSG gefasst sein. Coach Bätjer wird seine Spieler auch auf die gefährlichen Spieler der Gäste aufmerksam machen. Mit Lutz Weßeling steht dem Oranienburger Trainer Christian Pahl zum Beispiel eine Toptorschütze zur Verfügung. Der Rückraumspieler hat bereits mehr als 100 Treffer erzielt und ist aus der Fernwurfzone kaum auszuschalten. Auch Robin Manderscheid und Lasse Scharge, die ebenfalls aus dem Rückraum für Gefahr sorgen, können der TSG Kopfschmerzen bereiten.
Eine defensive Deckungsvariante scheint deshalb nicht angebracht, aber hier wird Bätjer die passende Antwort parat haben und eine Lösung finden. Die Niederlage aus der Vorrunde und deren Analyse hat ihm sicher einige Aufschlüsse für die Deckungsvarianten am Sonnabend aufgezeigt. 36 Gegentreffer sind zuviel und so ist die Defensive mit kompakter und mannschaftlicher Geschlossenheit gefordert. Gelingt hier eine gute Leistung und gleichzeitig eine gute Torquote im Angriff, dann steht einem Heimsieg wenig entgegen.